Ein Kompromiss mit Moosi

Seitdem Ernst wieder bei uns wohnt, ist Moosi immer unausstehlicher geworden. Ständig werde ich mit sportlichen Aktivitäten genervt und bekomme ein Futter, von dem nicht mal ein Meerschweinchen satt werden könnte. Aber letzte Woche hat es mir gereicht – ich bin auf die Barrikaden gegangen.

Als Moosi am letzten Samstag schon wieder toten Fisch mit Pellkartoffeln gekocht hat und es am Tag darauf Maisküchlein zum Mittagessen gab, ist mir der Kragen geplatzt, und ich habe sie mal so richtig in die Wade gebissen. Sie hat vor Schmerz laut aufgeschrien und ich habe sie ganz ganz böse angeknurrt – so richtig gefährlich. Bestimmt hat sie gedacht, ich wäre zum Kampfhund mutiert.

Dann habe ich ihr gesagt, was für eine Tierquälerin sie ist. Besser gesagt, habe ich sie mal so richtig angeschnauzt. Jetzt weiß sie, was ich von ihrer Behandlung und ganz besonders von dem Schlangenfraß halte, den sie mir immer vorsetzt. Zuletzt habe ich ihr mit dem Tierschutzverein gedroht. Da bekam sie ein schlechtes Gewissen, und so haben wir einen Kompromiss geschlossen.

Jetzt bekomme ich wieder genug leckeres Essen, und Moosi macht jeden Tag noch etwas mehr Sport. Und Ernst hat eine Woche Urlaub, der hat nämlich auch gemeutert, weil er so viel Streß mit Moosis Motivation hat.

Nun sind wir alle zufrieden. Ich bin wieder satt und kriege leckeres Essen, muss allerdings dafür auch ziemlich viel laufen. Ernst genießt ein Wochenende weit weg von uns, und Moosi freut sich, dass sie wieder etwas abgenommen hat. Na also – geht doch!

Über Lumpazi

Ich bin ein ganz seltenes Tier – ein Innerer Schweinehund. Ich bringe Dich dazu, zu viel zu essen, auf dem Sofa zu fläzen und Dich vor Arbeit und Sport zu drücken. Und ich freue mich, wenn Dein Bäuchlein dick und rund wird, denn dann geht es mir gut. Wuff!

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