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Archiv der Kategorie Weg mit dem Speck!

Moosis Tierleben - die Laufente

Endlich ist es soweit - es geht mir besser und ich fange wieder an zu joggen. Und mein Mann läuft auch mit, dann ist es nicht so langweilig. Heute morgen haben wir nach einer sehr sehr langen Pause unsere erste Runde gedreht, dabei aber leider einen entscheidenden Fehler gemacht: wir waren nicht früh genug an der Talsperre. Und so machten wir Bekanntschaft mit einer besonderen Spezies der Vogelwelt: der Unbemannten Laufente.

Eigentlich  sind wir ja besonders tierlieb und freuen uns an allen Tieren, die wir auf unseren Wanderungen und beim Sport entdecken. So mögen wir auch sehr gerne die possierlichen Indischen Laufenten, die so drollig über den Rasen spazieren, wenn sie nach  Nacktschnecken suchen. Die Tierchen sind sehr hübsch anzusehen mit ihrem flaschenförmigen Körper und dem schönen braunen, cremefarbenen oder grauen Gefieder und sie können mit ihren langen Beinen ziemlich schnell laufen. Sie schnattern zwar gerne, aber nicht besonders laut. Sie fühlen sich überall wohl, wo sie ausreichend Wasser zum Schwimmen und frisches Gras finden.

Von diesem hübschen Tierchen gibt es im Bergischen Land aber noch zwei regionale Unterarten. Da ist als wichtigste  Spezies die Bergische Laufente. Sie hat ebenfalls ein dezent getöntes Gefieder und hält sich vorwiegend auf den Laufstrecken der Bergischen Wälder auf, wo sie nach und nach einen kräftigen, sportlich gestählten Körper bekommt und sich Energie für die alljährliche Reise in den Süden holt.

Rund um die Remscheider Talsperre gibt es größere Vorkommen dieses sympathischen Vogels. Die Bergische Laufente rennt gerne und ist ziemlich schnell und ausdauernd. Daher gewinnt sie oft Preise auf bekannten Entenschauen wie dem Röntgenlauf oder dem City-Run. Sie ist sehr wetterfest und auch bei dickstem Regen, Schneegestöber und Nebel kann man ihr begegnen. Ihr Geschnatter ist dezent und hält sich in Grenzen. Eine wahre Freude also für jeden Tierfreund.

Die zweite Art nennt man die Unbemannte Laufente. Woran erkennt man diesen Vogel? Die Unbemannte Laufente ist ausschließlich weiblichen Geschlechts und verfügt über zwei besonders hervorstechende Kennzeichen: das schöne Gefieder und die sehr laute, leider nicht besonders schöne Stimme.

Das Gefieder der Laufente ist prächtig und wunderschön gefärbt. Besonders die Federn am Kopf sind sehr dekorativ geordnet, und um Augen und Schnabel herum kann man besonders schöne Farbspiele beobachten. Über den Augen lässt sich häufig ein leuchtend buntes Band rund um den Kopf bewundern. Leider wird der wunderschöne Eindruck dieses Vogels durch das durchdringend laute, penetrante Geschnatter sehr getrübt.

Die Unbemannte Laufente hält einen langen Winterschlaf und wird durch das erste sonnige, wärmere Wetter ins Freie gelockt. Man trifft sie vorwiegend rund um die Remscheider Talsperre, wo sie sich mit wenig Energieaufwand vorwärts bewegt, damit sie ihre Kraft für die anstrengende Balz bewahren kann. An Regentagen, bei Nebel oder Frost bleibt sie im warmen Nest, damit ihr hübsches Gefieder nicht leidet.

Sobald die Unbemannte Laufente das Nest verläßt, beginnt sie zu balzen. Dabei ist sie auf die Männchen der Bergischen Laufente angewiesen. Bei der Balz treffen sich weibliche Enten in kleinen Grüppchen von sechs bis acht Tieren. Wenn sie ein passendes Männchen erspäht haben, machen sie durch lebhaftes, lautes Geschnatter und das Präsentieren des leuchtenden Gefieders auf sich aufmerksam.

Die Balz gestaltet sich meist schwierig, weil viele Männchen beim ersten Klang des Geschnatters  panisch flüchten. Trotzdem gelingt es hier und da einem Weibchen, sich mit einem geneigten Männchen zu paaren, wodurch die Spezies bisher nicht vom Aussterben bedroht ist.

Die Art gibt für den Tierfreund leider wenig Anlass zur Freude. Daher ist es ratsam, schon sehr früh am Morgen Joggen zu gehen, wenn sich die Unbemannten Laufenten noch im Nest befinden. Mein Mann und ich haben daher beschlossen, uns in Zukunft den Wecker etwas früher zu stellen, um diesen nervigen Tierchen nicht mehr zu begegnen.

In Memoriam Wiegbald Sechzig

Heute in den frühen Morgenstunden verstarb unerwartet und viel zu früh in Ausübung seines Amtes Herr Wiegbald Sechzig. Mit Bestürzung und Trauer nehmen wir Abschied von einem treuen Freund.

Seit 1998 war Herr Sechzig als digitale Personenwaage in den Diensten von Frauchen Moosi tätig. Für seine großen Verdienste wurde ihm 2009 als Ehren-Auszeichnung der goldene Doppelzentner verliehen. Sein objektiver Charakter wird uns fehlen. Möge sein Leuchtdisplay ewig glühen.

Ruhe in Frieden!

Ernst ist wieder bei uns eingezogen

Kaum hat man sich ein bisschen an ein schweinehundewürdiges Leben gewöhnt, ist es auch schon wieder aus damit. Moosi musste heute einen neuen Figurtest machen, weil durch ein Datenbankproblem ihre Ernährungsplanung bei Aiqum kaputt gegangen ist.

Als sie auf die Waage gestiegen ist, hat sie einen Schock bekommen: Sie hat nämlich zugenommen und wiegt 71 Kilo. Dabei hat sie ab dem ersten Weihnachtstag gar nicht viel gegessen, weil sie die Schlemmerei so leid war. Mit so einer Zunahme hatte sie gar nicht gerechnet, denn am 25.12. hat sie ja noch 69 Kilo gewogen.

Deshalb hat sie gleich nach Ernst gerufen und der ist jetzt wieder bei uns eingezogen. Er hat auch eine Hundepeitsche mitgebracht, und damit droht er mir nun immer, wenn ich mal ein bisschen aufmucke.

Moosi will sich streng an ihren Ernährungsplan halten. Glücklicherweise ist der aber für die nächsten  2 Wochen viel höher als sonst. Deshalb muss ich auch nicht Hungern und kann mein Bäuchlein ordentlich vollschlagen. Moosi hat auch noch ein Piccolöchen von Silvester im Kühlschrank, das muss sie unbedingt noch trinken, damit es nicht schlecht wird.

Jetzt hoffe ich nur, dass sie auch wirklich alles isst, was im Ernährungsplan steht. Und dass sie möglichst wenig Sport treibt.  Schaun mer mal!

Der Stoffwechsel wird aufgeweckt

Nachdem ich mehrere Monate lang keinen Sport mehr gemacht hatte, war es höchste Zeit, meinen vor sich hin schnarchenden Stoffwechsel mal wieder zur Arbeit zu bewegen. Zwar hat man mitten im Winter nicht unbedingt die besten Voraussetzungen, aber es lässt sich durchaus etwas verbessern.

Außer der Ernährung nach dem Aiqum-Plan habe ich  nach dem Neustart daher auch Wert darauf gelegt, mich mehr zu bewegen, um den Grundumsatz zu erhöhen. An den ersten beiden Tagen habe ich daher mit meiner besseren Hälfte jeweils eine schöne Wanderung gemacht. Am ersten Tag hatte ich allerdings anschließend einen mächtigen Brummschädel. Ein Schneeschieber fuhr vor uns her und hatte nichts besseres zu tun, als den Schnee spiegelglatt zusammenzupressen. Und dann - patsch -lag ich auf dem Hinterkopf. Aber einen echten bergischen Dickschädel kann so schnell nichts erschüttern. :-D

Leider kam dann für die nächsten anderthalb Wochen Joggen nicht mehr in Frage, wegen der dicken Beule am Kopf. Stattdessen habe ich mich für Nordic Walking entschieden und bei dem herrlichen Winterwetter hat das auch sehr viel Spaß gemacht. Als meine von Aiqum eingeplanten 60 Minuten herum waren, hatte ich überhaupt keine Lust, aufzuhören. So wurden immer annähernd 2 Stunden aus meiner Runde. Es war herrlich!

In der letzten Woche habe ich auch wieder angefangen, zusätzlich zu meinen Theraband-Kraftübungen in die Sportfabrik zu gehen. Mann, ich bin ganz schön aus der Übung. :-( Aber ich bin sicher, das ist schnell wieder hingebogen.

Im Moment bin ich wirklich voll motiviert. Es klappt mit der Abnahme, und ich habe wieder einen Job, zumindest für die nächsten fünfeinhalb Monate. Wenn das kein Glück ist. :-D

Ich bin sehr zufrieden mit meinem Figurtest und auch sehr erleichtert, dass sich nun alles wieder in geregelten Bahnen bewegt. 2,7 kg habe ich bereits abgenommen und auch in der Taille einige Zentimeter verloren. Gottseidank, bald passe ich wieder richtig in meine Sachen.

Auch meine Prognose sagt nun schon etwas mehr aus als vor zwei Wochen:

Aiqum-Prognose vom 16.01.2010

Neustart - 2010 wird mein Jahr!

Ich Idiotin habe mächtig zugelegt. Bis auf das Frühjahr war das Jahr 2009 leider nicht eines meiner besten. Eine Pechsträhne nach der anderen, gleich nach dem Ende des Urlaubs ging es los. Und zwar so:

Erst bekam ich die Kündigung, mit der ich erst zum Jahresende gerechnet hatte. Leider ging es der Firma noch schlechter als vor dem Urlaub. Dann hatte ich echten Stress, um alles in den letzten paar Wochen noch sauber zu übergeben und nichts angefangenes liegen zu lassen. Vor lauter Frust bin ich in meine alten Gewohnheiten zurückgefallen und habe mich mit Schokolade und Eis getröstet.

Danach hatte ich einen Vollzeit-Englischkurs, für den ich jede Woche stundenlang pauken musste. Schließlich habe ich seit 1979 beruflich kein Englisch mehr gebraucht, und das Lernen fällt mir auch nicht mehr ganz so leicht wie mit dreißig Jahr. Also blieb mir keine Zeit mehr übrig für Sport und gesundes Essen.

Es ist ziemlich ätzend, wenn man kein Essen mitbringen kann, weil man es in der Schule nicht futtern darf. Also gab es nur etwas Obst und ein Brötchen im Zug auf der Hinfahrt. Wir sind alle mittags zusammen in irgend einen Fastfoodladen gegangen. Abends hat mein Mann was für mich mitgebracht. Logisch, dass ich wahnsinnig zugenommen habe in diesem Vierteljahr. Neun Kilo in drei Monaten, das ist so was von frustrierend. Ein Trost dabei: alle in meinem Kurs haben genau so viel oder noch viel mehr zugelegt. Aber das ist keine Entschuldigung für mein Versagen. Ich hätte mir etwas einfallen lassen müssen. Es gibt immer einen Weg.

Etwas Positives gab es aber auch: Erstens habe ich den Kurs mit einer Eins abgeschlossen, obwohl ich am Anfang die schlechteste war. Und Zweitens hat mir das Fastfood gar nicht geschmeckt, es hat mich richtig angeekelt. Ich habe also doch was gelernt in den letzten Jahren. Früher habe ich so ein Essen genossen.

Im Nachhinein denke ich aber, das Problem war eher der fehlende Sport, denn ich habe von der Menge her nicht sehr viel gegessen, nur leider zu ungesund. Ich hätte mich einfach nur durchringen müssen, zu joggen.  Aber das habe ich nicht gemacht.

Ich nahm mir vor, nach dem Kurs ordentlich Sport zu machen, damit ich bald wieder dünner sein würde. Es ist ganz schön nervig, wenn man beim Vorstellungsgespräch verzweifelt nach angemessener Kleidung sucht, die passt. Deshalb hatte ich bei Aiqum einen Spendenmarathon gestartet, um die ersportelten Kalorien in Form barer Münze an das Tierheim zu spenden. Aber aus dem Sport wurde dann erst mal nichts, ich bekam nämlich Virusgrippe. Deshalb nahm ich mir vor, gleich nach dem Jahreswechsel wieder einzusteigen. Über Weihnachten ist das nicht so günstig, da wäre ich gleich gescheitert. An das Tierheim habe ich pauschal 50€ gespendet.

Ich habe also die Adventszeit genutzt, mich auf Weihnachten zu freuen und mich auf den Sinn dieses Festes konzentriert. Und ich habe mich um meine Mutter gekümmert, die nun ins Krankenhaus muss. Gleichzeitig habe ich mich innerlich darauf vorbereitet, 2010 neu zu starten. Und jetzt ist es soweit. Ich habe den Neustartknopf gedrückt.

Mein Kampfgewicht beträgt 76 Kilo. Meine Maße: Brust 112 cm, Taille 92 cm, Hüfte 107 cm, Oberschenkel 58 cm und Oberarme 32 cm. Das muss besser werden. Immerhin sind die Maße besser als beim gleichen Gewicht vor ca. 2 Jahren. Es muss also noch Muskelmasse übrig sein. So sieht meine derzeitige Prognose aus:

Moosis Prognose am 2. Januar 2010.

Also - let’s go on. 2010 wird mein Jahr!

Ein unerwartetes Wiedersehen

Heute morgen habe ich zwei alte Bekannte getroffen, die ich schon jahrelang nicht mehr gesehen habe. Das war vielleicht eine Überraschung!

Ganz ahnungslos habe ich nach dem Duschen vor dem Spiegel gestanden, und da sah ich sie. Ich konnte es kaum glauben, aber sie waren tatsächlich da: Die beiden Stellen unter dem Brustkorb, wo die Rippen enden, waren wieder sichtbar. Man kann sie ganz deutlich erkennen. Ich hätte nie geglaubt, dass ich die noch mal zu sehen kriege.

Hey, was für ein Tag! Das wiegt das miese Wetter dreimal wieder auf und motiviert mich morgen früh ganz bestimmt, trotz Dauerregens joggen zu gehen. Ist ja für einen guten Zweck.

67 Kilo sind nicht gleich 67 Kilo

Es erstaunt mich immer wieder, wie unterschiedlich der gleiche Körper mit dem gleichen Gewicht aussehen kann.

Ich erinnere mich an den Sommer 1998, als ich die 5er längst hinter mir gelassen hatte und 67 kg wog. Damals war ich schon ein richtiger Moppel. Über Sport habe ich mir damals keine Gedanken gemacht. Ich bin viel zu Fuß gegangen,  einmal wöchentlich zum Orientalischen Tanz und habe zwischendurch ein bisschen im Garten gearbeitet. Das wars. Ich habe damals aber schon sehr wenig gegessen, weil ich Angst hatte, dick zu werden. Ich wollte eigentlich auch wieder auf meine 54 kg zurückkommen. Damals war mein Stoffwechsel noch einigermaßen in Ordnung, so dass ich nicht so besonders schnell zugenommen habe. Aber mit Abnehmen war es auch nichts. Damals trug ich Hosengröße 40 und Blusengröße 48. Irgendwann hatte ich dann aber durch zu wenig Essen und Sport alles ruiniert, und aus einem kleinen Moppel wurde ein Klops von 80 kg.

Bei Aiqum habe ich im letzten Jahr gelernt, mehr zu essen und mehr Sport zu treiben. So war ich im letzten Frühjahr dann von 80 kg wieder bei 67 kg angekommen. Damals habe ich noch vorwiegend Ausdauertraining gemacht, wegen der Fettverbrennung, und die 67 Kilo sahen schon wesentlich besser aus. Meine Hosengröße war nun die 38 und die Blusengröße die 44.

In diesem Jahr bin ich dazu übergegangen, mehr Kraftübungen mit in mein Programm zu nehmen. Sonntag hatte ich mal wieder Figurtest und mein Gewicht, dass im Winter ein paar Kilo hochgegangen war, ist nun wieder mal bei 67 kg. Und siehe da - ich bin schon wieder ein paar Zentimeter schlanker! Ich passe jetzt in 36er Hosen und kann T-Shirts und Blusen in Größe 42 tragen. Ich bin soooo happy! Das bestätigt mal wieder meine Meinung, dass die Waage eigentlich scheißegal ist und nur das Bandmaß zeigt, ob wir wirklich schlanker werden.

Deshalb bin ich mit meinem Figurtest vom Wochenende, auch wenn sich in den letzten Wochen so gut wie nichts bewegt hat, mehr als zufrieden.

Das neue Aiqum-Jahr startet langsam durch

Das neue Jahr hat schon gut angefangen. Trotz verschleppter Vireninfektion, Cortison-Nachwehen und den damit verbundenen gesundheitlichen Problemen habe ich doch nicht schlapp gemacht. Ich denke, die viele frische Luft und das gesunde Essen zahlen sich jetzt aus. Ich habe darauf geachtet, jeden Tag zumindest einen kleinen, halbstündigen Spaziergang zu machen, und immer genug Obst und Gemüse zu essen.

Nachdem ich mich wieder besser fühlte, konnte ich das Training im Fitneßstudio und meine Jogging-Runden wieder beginnen. Ich habe mich gleich wieder viel fitter gefühlt, nicht mehr so schlapp und müde. Und jetzt bin ich so weit, dass ich wieder mit voller Kraft loslegen kann.

Auf der Waage hat sich leider nicht viel getan, seit dem Jahreswechsel habe ich nur ein einziges Pfund verloren. Aber die Zentimeter sehen viel besser aus, Taille 77 und Hüfte 94. Das ist gar nicht mal so übel, alle Sachen, die mir nach dem Cortison-Fiasko zu eng geworden waren, gehen wieder zu. Und das, obwohl ich noch über fünf Kilo schwerer bin als vor der Erkrankung. Das Geld für das Studio lohnt sich also tatsächlich. Am Besten sieht man die Verbesserung am Bauch, wo ich im letzten Jahr  die dicke Rolle einfach nicht wegbekommen habe. Sie ist schon mindestens um ein Drittel kleiner geworden.

Ich kann also dem Frühjahr wieder mit Vorfreude entgegen sehen und denke, dass ich in diesem Sommer nicht nur das Glück haben werde, wieder in einen menschenwürdigen Badeanzug zu passen, sondern dass ich vielleicht sogar ein Modell nehmen kann, das ein bisschen sexy aussieht.

Herz, was willst Du mehr?

Ein Jahr mit Aiqum - was hat sich verändert?

Genau heute vor einem Jahr habe ich es getan. Ich habe beschlossen, dass ich fachmännische Anleitung beim Abnehmen brauche und habe mich bei Aiqum angemeldet. Ich bin ganz ehrlich - etwas skeptisch bin ich schon gewesen, aber die vielen positiven Bewertungen in der Presse machten mir Mut. Das Ganze war ja auch nicht so teuer, es kostete für drei Monate nur 44,90 €. Das machte die Entscheidung leichter. Und das vergangene Jahr bestätigt, dass ich keinen Fehler gemacht habe.

Was hat sich nun alles verändert? Na klar, natürlich das Gewicht. Ich habe tatsächlich abgenommen, mehr als zehn Kilo. Aber das ist nicht alles, was anders geworden ist. Mein Selbstvertrauen ist viel größer, einmal durch die tolle Unterstützung der anderen Mitglieder, und dann auch durch das veränderte Spiegelbild. Ich habe jetzt viel weniger Umfang als früher mit dem gleichen Gewicht. Das bedeutet, ich habe viel Fett verloren und dafür Muskulatur bekommen.

In diesem Jahr lernte ich, mich gesund zu ernähren und darauf zu achten, dass mein Körper alle Nährstoffe bekommt, die er braucht. Dafür lasse ich nun weitgehend die Lebensmittel weg, die ihm nicht gut tun. Dadurch hat sich mein Wohlbefinden sehr verbessert. Es ist ja auch viel schöner, wenn man ohne schlechtes Gewissen Essen gehen kann und nicht dauernd denkt, jeder würde einen anstarren, wenn man sich noch ein Dessert bestellt.

Auch in sportlicher Hinsicht hat sich einiges getan. Ich gehe zweimal die Woche joggen und habe mache zweimal die Woche leichtes Krafttraining mit Therabändern und dem Swingstick. In den Monaten, wo es lange genug hell war, habe ich nach der Arbeit auch noch eine große  Walking-Runde pro Woche gedreht. Das werde ich auch in diesem Jahr wieder so machen. Dazu kommt seit dem 6. Januar noch das Training im Fitnessstudio. Ja, ich habe tatsächlich richtig Freude am Sport bekommen und möchte ihn nicht mehr missen.

Mein Körper hat sich sehr zu seinem Vorteil verändert, ich bin wieder viel gelenkiger und habe mehr Ausdauer und Kraft. Deshalb konnte ich im letzten Urlaub endlich mal alles mitmachen, ohne nach Luft zu schnappen. Endlich kann ich auch wieder schöne, modische Kleidung tragen. Das ist etwas, was mich vorher immer gestört hat: Bei Größe XXL findet man nichts wirklich schönes. Mit Größe L ist das alles viel leichter.

Sogar die Gesundheit hat sich schon etwas verbessert. Meine Herzfrequenz ist besser geworden, meine Blutwerte sind sogar wieder im normalen Bereich. Ich habe fast keine Probleme mehr mit dem Rücken und den Knien, und das ständige Sodbrennen ist auch weg.

Deshalb kann ich nach diesem einen Jahr bei Aiqum wirklich sagen, dass mein Leben viel schöner geworden ist. Es war die richtige Entscheidung und ich würde das jederzeit wieder machen. Ich hoffe, dass ich in diesem Jahr das Zielgewicht von 60 kg erreiche.

Eine Sache allerdings ist nicht mehr so gut wie vorher: Ich habe jetzt eine so große Auswahl bei der Kleidung, dass ich seit Jahren zum ersten Mal hemmungslos Kleidung kaufen möchte. Aber meine Geldbörse ist leider aus Zwiebelhaut. Immer, wenn ich hineinsehe, muss ich weinen.

Gute Vorsätze 2009

Wenn ich das vergangene Jahr mal so betrachte, hat sich wirklich eine Menge getan. Ich hatte mir Anfang des letzten Jahres folgende Dinge vorgenommen:

1. Eine neue Arbeitsstelle zu finden, die nicht so weit entfernt ist wie die alte, interessantere Aufgaben und ein gutes Betriebsklima bietet und möglichst noch besser bezahlt wird.

2. Etwas für meine Fitneß zu tun, damit ich nicht jedesmal nach Luft schnappe, wenn ich nur eine Treppe hoch gehe, und zu versuchen, meine Herzfrequenz zu verbessern.

3. Mehr auf gesundes Essen zu achten, damit ich nicht dauernd Sodbrennen habe.

4. Ein Online-Portal zu finden, bei dem die richtige Ernährung lerne und so unter 70 Kilo Gewicht komme, damit ich nicht mehr aussehe wie Tamara, die tanzende Fleischwurst.

5. Endlich mal eine Homepage über das Bergische Land zu machen und ins Netz zu stellen.

Ehrlich gesagt hatte ich nicht viel Hoffnung, auch nur die Hälfte meiner ehrgeizigen Ziele zu erreichen. Deshalb bin ich nun sehr stolz, dass  ich alle fünf Zielpunkte geschafft habe. Mein Triumph wird dadurch, dass ich im letzten Quartal stark geschludert habe, etwas gemindert. Aber wer hätte gedacht, dass ich wirklich so weit komme?

Für das neue Jahr habe ich mir nun als Erstes vorgenommen, mich figürlich noch etwas zu verbessern. Deshalb habe ich mit meiner Schwägerin ein Probetraining in der Sportfabrik gemacht und mich am Donnerstag dort angemeldet. Ich hoffe, das wird meine Oberarme und die Taille noch ein bisschen straffen. Ich möchte gerne bis zum nächsten Jahr wieder eine Figur ohne Hüftpölsterchen und Fledermausarme haben.

Mein Gewicht möchte ich gerne bis zum nächsten Jahr auf unter 60 Kilo senken, dann bin ich zwischen dem Normal- und dem Idealgewicht.

Das letzte Ziel, was ich erreichen möchte, ist eine Laufstrecke von 15 km. Bisher war immer nach ca. 12km nicht mehr genug Kraft übrig.

So, nun bin ich also gespannt, was das Jahr 2009 alles so bringt, und ob ich auch dies Mal wieder so viel Glück habe.

Ich muß unbedingt durchhalten!

Jetzt wird es kritisch, langsam fange ich an, Fett anzusetzen. Ich seh da schon ein neckisches kleines Speckröllchen in der Taille, das vorher nicht da war. Oder besser gesagt, es war eine ganze Zeit lang nicht da. Die Waage bewegt sich langsam auf zwei Kilo plus zu, obwohl ich mich wirklich noch zusammenreiße. Aber ich brauche bei dem Streß hin und wieder meine Schokolade, und von gesundem Essen kann auch nicht die Rede sein.

Ich wollte, ich wäre endlich wieder an dem Punkt, wo ich einen normalen Tagesablauf habe und meinen Sport und mein Aiqum-Programm wieder aufnehmen kann. Es ist wahnsinnig schwer für mich, die Disziplin einigermaßen aufrecht zu halten. Man wird wirklich schluderig mit der Zeit und ich stelle mich jetzt morgens immer vor den Spiegel und sage folgendes Mantra: Ich habe jetzt eine viel schönere Figur, weil ich die Ratschläge von Aiqum befolgt habe. Ich werde schlank bleiben, weil ich die Ratschläge von Aiqum auch heute befolgen werde. Ich werde nicht wieder dick werden, weil mich mein Wissen davor beschützt.

Ich werde durchhalten. Auf jeden Fall.

Auf in den Kampf!

Seitdem ich meine neuen Medikamente bekomme, geht es langsam wieder etwas aufwärts mit dem Wohlbefinden. Ich habe auch die Erlaubnis meines Arztes bekommen, wieder ein wenig zu walken oder langsam zu joggen. Deshalb habe ich mein Training wieder aufgenommen. Nur das Krafttraining schaffe ich noch nicht so richtig, ich mußte die Übungen gegen einfachere austauschen. Dafür gehe ich öfter mal ein wenig spazieren.

Aber die Vertretung, die ich jetzt über viele Wochen machen muß, bekommt mir gar nicht gut. Mein ganzer Biorhythmus kommt dann aus dem Gleichgewicht und ich habe Probleme mit meinen Mahlzeiten. Morgens bin ich unausgeschlafen und habe gar keinen Hunger. Wenn ich Hunger habe, finde ich keine Zeit, um Pause zu machen. Auf der Rückfahrt im Zug schlafe ich beinahe ein, wenn ich meine Überstunden abgerissen habe. Und zu Hause habe ich dann Heißhunger-Attacken. Nachts tue ich trotz Schlafmittel kein Auge zu. Das ist gar nicht so einfach!

Ich versuche, möglichst viel zu trinken und viel Obst zu essen, damit nicht mehr so viel Platz im Magen für die fettigen Schnellgerichte ist. So esse ich zwar abends ungesund, aber wenigstens nicht so viel.

Deshalb habe ich die Hoffnung, die Vertretung mit nicht mehr als zwei bis drei Kilo Zunahme zu schaffen. Das wäre dann nur noch die Hälfte von dem, was ich in den Vorjahren nachher drauf hatte. Und ich weiß ja nun auch, wie man die Pfunde schnell wieder los wird.
Wenn nur dieser blöde Köter nicht immer so schmeicheln würde. Der ist sehr penetrant und extrem gerissen. Meinen Ernst hat er auch in Urlaub geschickt, den sehe ich wohl erst nach den Schulferien wieder. Dabei habe ich keine Zeit, mich um die Kalorienvorgaben zu kümmern, Eintragungen zu machen oder Essen abzuwiegen. In den nächsten Wochen wird sich zeigen, wieviel ich für Krisensituationen wie diese bei Aiqum gelernt habe. Also auf in den Kampf!

Schwere Zeiten

Es ist gar nicht so leicht, das Gewicht zu halten, wenn man seelischen Streß hat. Trotz allem, was ich über gesunde Ernährung und Sport gelernt habe, habe ich zur Zeit wirklich große Probleme, dieses Wissen auch anzuwenden.

Die Situation am Arbeitsplatz geht mir langsam an die Substanz! Der ständige Streit der Leute untereinander und dieser Kampf bis aufs Messer um das beste Pöstchen macht mich fertig. Und wenn sie keinen haben, mit dem sie streiten können, muß jedesmal ich dran glauben. Jeden Tag hacken die auf mir rum, weil sie wissen, daß ich auf den Job angewiesen bin und kein Arbeitslosengeld bekomme, wenn ich kündige.

Da greife ich in letzter Zeit leider dann doch öfter mal zu irgendwas Süßem oder Fettigem, wenn ich am Abend nicht die Ruhe zum Einschlafen finde. Dienstag war es dann ganz vorbei mit der Ruhe, ich habe todunglücklich zu Hause gesessen und nicht mehr gewußt, was ich gegen dieses Mobbing machen soll.Ich konnte trotz Süßkram kein Auge zumachen und war völlig fertig.
Donnerstag war mir dann nach zwei Nächten ohne richtigen Schlaf so richtig schlecht und ich hatte starke Herzrhythmusstörungen und Schwindelanfälle. Ich hatte erst gedacht, mein Mann hätte mich mit seiner Magen- und Darm-Grippe angesteckt. Deshalb bin ich dann endlich mal zum Arzt gegangen. Und der hat gesagt, das käme von dem Streß und ich wäre kurz vor einem Infarkt. Das hat mich sehr geschockt, weil ich doch eigentlich viele Monate gesund gegessen hatte und auch körperlich fit bin. Und dann sowas! Jetzt bin ich erstmal bis zum nächsten Freitag aus dem Verkehr gezogen und bekomme beruhigende Medikamente und etwas gegen die Herzbeschwerden.

Leider fehlt mir der Sport sehr, ich vermisse die Bewegung und das gute Gefühl, wenn ich mich dann richtig ausgepowert habe. Ich habe auch ohne Bewegung viel mehr Hunger. Wenn dieser verfluchte Schweinehund nur mal endlich seine vorlaute Schnauze halten würde! Wenigstens war der Figurtest nicht schlecht, ich habe nichts zugenommen, obwohl eins der Medikamente zur Gewichtszunehme führen kann. Es waren sogar 100 Gramm weniger als beim letzten Mal.

Ich habe mir fest vorgenommen, den Lumpazi nicht zu stark werden zu lassen und hoffe, daß ich bald wieder gesund bin, auch wenn ich die kommende Woche außer den täglichen Arztbesuchen nicht viel Bewegung haben werde.

Die Ferien sind vorbei

Das waren vier herrliche Wochen und wir haben uns gut erholt. Ich hoffe, die Wirkung hält jetzt noch ein wenig an. Leider hat mir das schwüle Wetter zu Hause sehr zugesetzt. Es war mir dauernd schwindelig, so daß ich auf das Joggen leider verzichten mußte.

Lumpazi hat sich bestimmt gefreut, zumal sich in diesen zwei Wochen viele Geburtstage und auch noch unser Hochzeitstag zusammengedrängt haben. Bei den Geburtstagen habe ich mich nicht vom Essen ausgeschlossen, aber ich habe darauf geachtet, nur relativ kalorienarme Speisen zu nehmen und auch bei der Menge habe ich aufgepaßt.

An unserem Hochzeitstag sind wir richtig fein essen gegangen, zum Restaurant Striepen. Da haben wir auf der kleinen Terrasse am Eingang gesessen, wo nur dieser einzige Tisch für zwei Personen steht. Wir haben ein herrliches Vier-Gang-Menü genossen und da habe ich auch nicht auf die Kalorien geachtet. Schließlich ist dieser Tag etwas ganz Besonderes.

Der Figurtest hat mich dann wirklich überrascht. Ich habe noch ein wenig abgenommen, es sind jetzt 13,4 Kilo verschwunden. Und die Taille und die Hüfte haben auch jeweils einen Zentimeter weniger. Na, wenn das nicht super ist, dann weiß ich es nicht!

Herr Jojo hat mich nicht besucht

Die Ferien in der Wachau waren herrlich! Sie hätten gerne noch länger dauern dürfen als 14 Tage. Wir haben die Zeit in Spitz richtig genossen. Die Familie Will ist aber auch sehr nett und freundlich, man fühlt sich dort wirklich als gern gesehener Gast.

Wir sind morgens immer recht früh aufgestanden und haben ein ausgiebiges Frühstück genossen, bei schönem Wetter draußen auf der Terrasse, bei kühlem Wetter in unserem Dornröschenturm. Dann sind wir losgezogen, zu einer ausgiebigen Wanderung oder einer Besichtigungstour und erst am Nachmittag wieder zurückgekommen. Dabei haben wir viel gesehen: Den Römerweg und den Wein-Panoramaweg, den Nibelungengau, den Strudengau und die Donauauen bei Melk. Wir haben die Landesgartenschau in Tulln besucht und einmal waren wir sogar im Waldviertel am Ottensteiner See, zum Rudern. Das hat sooo viel Spaß gemacht!

Vor dem Abendessen haben wir uns immer ein wenig auf der Terrasse ausgeruht und sind am Abend gemütlich zum Heurigen gegangen. Der Wein hat so gut geschmeckt und das Essen war erste Sahne! Einen Abend haben wir uns sogar ein mehrgängiges Gourmetmenü in einem ausgezeichneten Restaurant gegönnt.
Mit dem Wetter hatten wir wirklich Glück, es hat nur einen einzigen Regentag gegeben, und den haben wir im Schloß Artstetten und auf der Schallaburg verbracht. An zwei Tagen haben wir sogar Bekannte getroffen: einmal waren wir bei Freunden in Dorf an der Enns und haben mit den beiden die Altstadt von Steyr besucht, den anderen Tag haben wir bei einem Freund in Wien verbracht und dort auch übernachtet. Dieser Tag war nicht sehr figurfreundlich. Zuerst haben wir in einem Heurigenlokal ausgiebig Mittag gemacht, danach haben wir Wien unsicher gemacht und haben dort in einem Kaffeehaus gesessen. Abends hat es uns dann in eine Cocktailbar auf der Donauinsel verschlagen. Die Gin-Fizz und Caipirinhas waren sehr lecker. Am späten Abend haben wir noch in einem Nachtlokal bei einem Krügerl und einem großen Pott Gulaschsuppe und Semmeln gesessen, um uns zu stärken. Als Absacker gab es vor dem Schlafengehen noch einen Xuxu, das war ein sehr süßer südafrikanischer Erdbeerlikör. Am nächsten Morgen hat mir schon für eine halbe Stunde der Kopf gebrummt. Danach war ich wieder fit.

Aber ich habe nicht nur auf die Pauke gehauen, ich habe auch was für meine Gesundheit getan: Dienstags und Donnerstags habe ich immer brav mein Krafttraining absolviert und an vier anderen Tagen war ich morgens vor dem Frühstück joggen. Der Figurtest nach der Rückkehr hat es mir dann auch bestätigt: Herr Jojo hatte keine Chance. Ich habe mein Gewicht halten können, es waren nur 300 Gramm mehr als beim letzten Test. Und ich habe sogar einen Zentimeter weniger Hüftumfang. Jetzt weiß ich, daß ich es schaffen werde, den Sommer über mein Gewicht zu halten!