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17.4.2011 von Moosi.
Jetzt bin ich schon seit bestimmt zehn Jahren nicht mehr schwimmen gegangen. Genau seit der Zeit nicht mehr, als ich in kurzer Zeit fast 20 Kilo zugenommen hatte. Mittlerweile bin ich ja wieder wesentlich schlanker, aber der Grund, warum ich nicht schwimmen gehe, ist immer noch der gleiche.
Nein, ich schäme mich nicht, weil ich nicht mehr so schlank bin wie früher. Das habe ich nie getan und ich brauche es auch nicht, denn ich habe schon wieder eine hübsche Figur, bis auf ein bisschen Speck in der Bauchgegend.
Das Problem ist die Badebekleidung. Aus dem Alter, um noch Bikinis zu tragen, bin ich nämlich heraus. Ich hätte schon immer lieber Badeanzüge getragen, aber ich habe eine ziemlich große Oberweite. So hatte ich bisher Bikinis gekauft, bei denen man Höschen und Oberteile einzeln kaufen kann, und auch immer etwas passendes gefunden. Aber ich finde, für einen Bikini sieht der Bauch nun nicht mehr schön genug aus.
Klar, der Busen ist einer meiner Pluspunkte, aber ich müsste obenherum einen Badeanzug Größe 42 oder 44 tragen, je nachdem, wie er geschnitten ist. Unterhalb des Busens hätte ich dagegen Größe 38. Die einzigen Badeanzüge, die auch in 38 noch über die Oberweite passen, sind solche im Surfer-Style mit Unterbrustband, oder die Modelle, wo die Körbchen mit einem Ring zwischen den Brüsten gerafft werden.
Eigentlich dürfte es also kein Problem sein, einen Badeanzug für mich zu finden, wenn……
Ja, wenn es die verdammten Softcups nicht gäbe. Seitdem diese elenden Push-up-BHs angesagt sind, ist in jedem Badeanzug oder Bikini so ein Softcup drin. Das ist ein vorgefertigtes Körbchen, das oft auch noch leicht gepolstert ist. Mag ja sein, dass so ein Modell bei einer Frau mit Minibusen oder bei einer, bei der alles hängt, besser aussieht als ein ungefüttertes Modell. Ich brauche die nutzlosen Dinger nicht, mein Busen kann die Körbchen auch allein ausfüllen, es muss dabei nicht unterstützt und geformt werden.
Bei mir sehen Softcups aus, als ob ich zwei Blumentöpfe übergestülpt hätte. Mit Körbchengröße E ist das ganz unvorteilhaft. Man trägt seinen Busen nach vorne ausladend vor sich her. Wie einen Balkon. Wenn man geht, ist es, als ob eine Fregatte vorbeisegelt. Grauenhaft. Leider kann man die Cups auch nicht heraustrennen, ohne das Oberteil zu verderben. Ohne Softcups würden mir die Körbchen wahrscheinlich richtig passen.
Ärgerlicherweise sind selbst in den sportlichen Badeanzügen meistens welche eingearbeitet. Man findet gar keine Modelle mehr ohne. Und wenn, dann nur Teenie-Modelle. Jahrelang habe ich versucht, einen Badeanzug zu finden, aber selbst in der Hochpreis-Kategorie nichts gefunden.
Vor vier Wochen habe ich einen Wenz-Katalog mit Bademoden bekommen. Es sind mehrere schöne Modelle darin abgebildet, aber kein einziges ohne Softcups. Auch im Internet habe ich bei all den abgebildeten Badeanzügen keine ohne Softcups gefunden. So ein Ding trage ich auf keinen Fall. Ich erinnere mich noch mit Grauen an meine Anprobe von so einem Ding:
Vor zwei Jahren hatte ich nach langer Suche endlich einen Badeanzug in Gr. 38 mit E-Körbchen entdeckt und ihn anprobiert. Das Modell sah ganz gut aus. Schwarz, mit tiefem Rücken- und hohem Beinausschnitt. Also nicht so ein Omateil. Er passte um Bauch und Po wie angegossen und die Körbchen waren auch groß genug. Leider waren auch in diesem Anzug solche steif abstehenden Softcups und - das war das Härteste - Vorderteil mit Bauch-weg-Effekt, was die Vorderpartie flacher machen sollte. Als ich es angezogen hatte, bekam ich die Krise.
Anstatt vorteilhaft sah ich damit potthäßlich aus. Einfach grauenhaft. Ich kam mir vor wie eine 90-Jährige. Durch den Bauch-Weg-Effekt wurde der Bauch plattgedrückt wie von einem Panzer. Das bisschen Speck, was am Bauch schon gar nicht mehr doll auffällt, wurde nach unten und zur Seite gedrückt und schaute dafür aus dem hohen Beinausschnitt heraus. Tatsächlich - Bauch weg! Toll!!
Das Oberteil war so steif, als hätte ich einen Schaumgummibusen aus dem Karnevalsbedarf vorgebunden. Die Träger saßen viel zu weit außen, so als ob sie für ganz speckige runde Schultern berechnet wären. Sie rutschten bei jeder Bewegung. Mit so einem Ding hätte ich nicht schwimmen gehen können.
Ich gab also die wochenlange Suche auf und bin nie mehr schwimmen gegangen. Mein größter Wunsch ist es nun, im Urlaub endlich wieder mit meinem Mann ins Schwimmbad zu gehen. Ich werde also in den nächsten Wochen meine verzweifelte Suche wieder von vorne beginnen.
Hoffentlich erscheint bald eine gute Fee und hängt mir ein paar sexy Badeanzüge ohne Softcups in den nächsten Dessousladen.
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13.3.2011 von Moosi.
Langsam zahlt sich die viele Bewegung aus. Ich habe schon eine richtig gute Kondition und der Blutdruck wird auch immer stabiler. Der Stoffwechsel hat sich sehr verbessert, das kann ich ganz deutlich spüren.
Leider vertrage ich meine Medikamente weiterhin sehr schlecht. Die ganzen Nebenwirkungen gehen mir wirklich auf den Geist. Bleibt also nur die Hoffnung, dass ich die Dosierung irgendwann wieder runtersetzen kann, wenn ich tapfer weiter sportele. Und das werde ich tun, soviel steht fest. Ich gebe mich nicht geschlagen!
Mittlerweile schaffe ich schon eine große und eine kleine Runde um die Talsperre, das sind immerhin schon 7,2 km. Ich bin wirklich glücklich, dass ich schon so weit gekommen bin. Im Winter hatte ich noch gedacht, ich würde nie wieder um die Talsperre laufen können.
Ich merke langsam, dass meine Kleidung weiter wird, allerdings bewegt sich die Waage fast gar nicht. Na ja, Hauptsache, die Zentimeter schrumpfen, und ich bin im Urlaub fit genug, um mit meinem Schatz in den Bergen herumzuwandern.
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16.2.2011 von Moosi.
Manchmal frage ich mich, ob die Bekleidungsindustrie Tomaten auf den Augen hat, weil sie bestimmt ein Drittel der Frauen beim Planen der Kollektionen vergisst. Oder wie ist es sonst möglich, dass in allen Geschäften massenweise hübsche Kleidungsstücke in S oder XS hängen, aber nur ganz vereinzelt welche in M, L oder gar XL? Wenn etwas in großen Größen da ist, dann ist es meistens so ein Oma-Teil in gräßlichen Farben, hat einen Walla-Walla-Schnitt und ist aus billigstem Material.
Gibt es in Deutschland nur noch “Topmodels” und Victoria-Beckham-Doubles, oder hat die Lobby der Schönheits-Chirurgen und Diätpillen-Hersteller die Bekleidungsmafia heimlich bestochen, damit wir uns verzweifelt in die Arme der ganzen Abspeck- und Absaugspezialisten stürzen? Ich jedenfalls finde es nicht normal, bei einer Kollektion von Blusen oder Shirts gleich am ersten Verkaufstag ungefähr zwanzig mal Größe XS und S zu finden, aber kein einziges Teil in einer größeren Größe. Oft leider nicht mal in M. Genauso ist es beim Schlussverkauf oder im Outlet. Da muss man auch gertenschlank sein, um was zu finden.
Das bedeutet doch wohl, dass alle diese niedlichen kleinen Teilchen keine Käuferin gefunden haben, während die vereinzelten großen Teile gleich gierig vom Kleiderständer gerissen wurden. Es bedeutet, dass es eine Menge Frauen gibt, die so ein Kleidungsstück in M, L oder XL brauchen, leider aber leer ausgehen, weil das einzige Stück in ihrer Größe schon weg ist. Und es bedeutet, dass es nicht so viele schlanke Frauen gibt.
Frau lernt also, blitzschnell zu sein, damit sie die erste am Kleiderständer ist und noch eine Chance hat, etwas Hübsches zu erwischen. Moppels können sich nämlich genau so schnell bewegen wie Dünne. Hat die Ärmste trotzdem mal wieder kein Glück, kauft sie vielleicht notgedrungen so einen bayrischen Bierzelt-Ersatz, in dem sie aussieht wie Callis Großtante. Oder sie zieht ein noch einigermaßen gut erhaltenes Teil vom Vorjahr, Vorvorjahr oder dem letzten Jahrtausend an, weil es immer noch besser aussieht als ein Satinhängerchen in Leberwurstrosa, Leichengrün oder Quietschorange.
Es gibt auch einige Frauen, die eigentlich zu dick für Größe S oder M sind, und sich trotzdem aus Verzweiflung in so ein enges Teil hineinquetschen. Dann tragen sie zwar die neueste Mode, sehen aber aus wie Tamara, die tanzende Fleischwurst.
Das habe ich erst gestern wieder festgestellt, als ich etwas fetziges für die Ü30-Party gesucht habe. Ich habe mir einen Wolf gesucht und bin stundenlang durch die Geschäfte getigert. Nur vereinzelt fand ich ein paar schöne Teile in Größe M oder L. Dabei konnte ich die anderen Frauen beobachten, die aus ihren Kabinen kamen und sich vor dem Spiegel drehten. Die meisten waren dicker als ich, nur eine einzige Frau war schlank. Und nur die letztere hatte keine Probleme, passende Kleidung zu erwischen.
Es gab auch noch eine andere Sache, die mir aufgefallen ist. Eigentlich habe ich bei Oberteilen Größe 40/42, daher müsste ich zumindest in Größe L hineinpassen. Tue ich aber oft nicht mal annähernd. Manchmal sind die Sachen so knapp, dass ich wahrscheinlich auch mit XL nicht klargekommen wäre, wenn es das denn geben würde. Bei vielen Marken ist L nämlich das höchste der Gefühle.
Nach langer Suche fand ich dann doch noch ein schönes nachtblaues Shirt mit betonter Taille und tiefem Ausschnitt, aber ich war total genervt. Kleidung kaufen gehört definitiv nicht zu meinen Lieblingsbeschäftigungen. Es ist der blanke Horror!
Ich bin ja wirklich nicht dick, sondern nur etwas kurvig, aber trotzdem finde ich es wahnsinnig schwierig, schöne Kleidung zu finden. Wenn ich also immer wieder lese, wie Manager von Bekleidungsfirmen und Inhaber von Modegeschäften klagen, ihre Verkaufszahlen wären nicht so gut wie erwartet, dann kann ich nur sagen: Selbst schuld, Jungens!
Ihr könntet richtig fette Kohle machen, wenn ihr mal dran denken würdet, dass die weibliche Bevölkerung aus unterschiedlichen Frauen besteht. Nicht nur aus Models. Alle Frauen haben das Recht auf hübsche Kleidung, nicht nur die ganz schlanken. Auch Frauen mit rundlicheren Figuren verdienen Geld und möchten es gerne ausgeben. Und zwar für Sachen, in denen sie hübsch aussehen, und nicht für Textilschrott im Schlabberlook.
Jede Frau kann sexy aussehen, wenn sie etwas trägt, dass ihre Pluspunkte zur Geltung bringt. Flatterhemden mit Kittelschürzen-Muster oder Polyesterblusen mit Klatschrosen, billigem Flockprint oder einer albernen Glitzeraufschrift tun das ganz sicher nicht.
Also, liebe Bekleidungshersteller: Gebt euch mal ein bisschen Mühe, dann klingelt auch die Kasse! Das gilt auch für euch, verehrte Chefeinkäufer. Bestellt zur Abwechslung mal ein paar Teile in Größen, die gebraucht werden. Dann braucht ihr euch auch keine Sorgen um die Zukunft mehr zu machen.
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13.2.2011 von Moosi.
Endlich ist es soweit - es geht mir besser und ich fange wieder an zu joggen. Und mein Mann läuft auch mit, dann ist es nicht so langweilig. Heute morgen haben wir nach einer sehr sehr langen Pause unsere erste Runde gedreht, dabei aber leider einen entscheidenden Fehler gemacht: wir waren nicht früh genug an der Talsperre. Und so machten wir Bekanntschaft mit einer besonderen Spezies der Vogelwelt: der Unbemannten Laufente.
Eigentlich sind wir ja besonders tierlieb und freuen uns an allen Tieren, die wir auf unseren Wanderungen und beim Sport entdecken. So mögen wir auch sehr gerne die possierlichen Indischen Laufenten, die so drollig über den Rasen spazieren, wenn sie nach Nacktschnecken suchen. Die Tierchen sind sehr hübsch anzusehen mit ihrem flaschenförmigen Körper und dem schönen braunen, cremefarbenen oder grauen Gefieder und sie können mit ihren langen Beinen ziemlich schnell laufen. Sie schnattern zwar gerne, aber nicht besonders laut. Sie fühlen sich überall wohl, wo sie ausreichend Wasser zum Schwimmen und frisches Gras finden.
Von diesem hübschen Tierchen gibt es im Bergischen Land aber noch zwei regionale Unterarten. Da ist als wichtigste Spezies die Bergische Laufente. Sie hat ebenfalls ein dezent getöntes Gefieder und hält sich vorwiegend auf den Laufstrecken der Bergischen Wälder auf, wo sie nach und nach einen kräftigen, sportlich gestählten Körper bekommt und sich Energie für die alljährliche Reise in den Süden holt.
Rund um die Remscheider Talsperre gibt es größere Vorkommen dieses sympathischen Vogels. Die Bergische Laufente rennt gerne und ist ziemlich schnell und ausdauernd. Daher gewinnt sie oft Preise auf bekannten Entenschauen wie dem Röntgenlauf oder dem City-Run. Sie ist sehr wetterfest und auch bei dickstem Regen, Schneegestöber und Nebel kann man ihr begegnen. Ihr Geschnatter ist dezent und hält sich in Grenzen. Eine wahre Freude also für jeden Tierfreund.
Die zweite Art nennt man die Unbemannte Laufente. Woran erkennt man diesen Vogel? Die Unbemannte Laufente ist ausschließlich weiblichen Geschlechts und verfügt über zwei besonders hervorstechende Kennzeichen: das schöne Gefieder und die sehr laute, leider nicht besonders schöne Stimme.
Das Gefieder der Laufente ist prächtig und wunderschön gefärbt. Besonders die Federn am Kopf sind sehr dekorativ geordnet, und um Augen und Schnabel herum kann man besonders schöne Farbspiele beobachten. Über den Augen lässt sich häufig ein leuchtend buntes Band rund um den Kopf bewundern. Leider wird der wunderschöne Eindruck dieses Vogels durch das durchdringend laute, penetrante Geschnatter sehr getrübt.
Die Unbemannte Laufente hält einen langen Winterschlaf und wird durch das erste sonnige, wärmere Wetter ins Freie gelockt. Man trifft sie vorwiegend rund um die Remscheider Talsperre, wo sie sich mit wenig Energieaufwand vorwärts bewegt, damit sie ihre Kraft für die anstrengende Balz bewahren kann. An Regentagen, bei Nebel oder Frost bleibt sie im warmen Nest, damit ihr hübsches Gefieder nicht leidet.
Sobald die Unbemannte Laufente das Nest verläßt, beginnt sie zu balzen. Dabei ist sie auf die Männchen der Bergischen Laufente angewiesen. Bei der Balz treffen sich weibliche Enten in kleinen Grüppchen von sechs bis acht Tieren. Wenn sie ein passendes Männchen erspäht haben, machen sie durch lebhaftes, lautes Geschnatter und das Präsentieren des leuchtenden Gefieders auf sich aufmerksam.
Die Balz gestaltet sich meist schwierig, weil viele Männchen beim ersten Klang des Geschnatters panisch flüchten. Trotzdem gelingt es hier und da einem Weibchen, sich mit einem geneigten Männchen zu paaren, wodurch die Spezies bisher nicht vom Aussterben bedroht ist.
Die Art gibt für den Tierfreund leider wenig Anlass zur Freude. Daher ist es ratsam, schon sehr früh am Morgen Joggen zu gehen, wenn sich die Unbemannten Laufenten noch im Nest befinden. Mein Mann und ich haben daher beschlossen, uns in Zukunft den Wecker etwas früher zu stellen, um diesen nervigen Tierchen nicht mehr zu begegnen.
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3.2.2011 von Moosi.
Heute morgen war endlich mal richtig freundliches, fast schon frühlingshaftes Wetter, und ich habe mich riesig gefreut, als ich die ersten beiden blühenden Schneeglöckchen im Garten entdeckt habe. Die Meisen suchen auch schon nach einer Unterkunft zum Brüten. Da macht es gleich viel mehr Spaß, die morgendliche Walkingrunde anzutreten. Und natürlich verzichte ich danach auch gerne auf den Bus und gehe zu Fuß zur Arbeit.
Ich habe mich also voller Vorfreude mit meinen Stöcken auf den Weg gemacht und gleich meine Runde noch ein wenig verlängert. Im Wald zwitscherten die Vögel und man hörte die Spechte klopfen. Als ich dann noch zwei Schwärme Schneegänse ziehen sah, war der Morgen perfekt. Ob bald der Frühling kommt? Dann könnte ich endlich wieder in den Garten.
Auf dem Weg zur Arbeit hatte ich noch ein besonderes Erlebnis: Die Waldarbeiter, die die Bäume an den Bahndämmen stutzten, und auch die Bauarbeiter an der Baustelle auf der Küppelsteiner Straße pfiffen mir nach. Ich musste schmunzeln. Wenn sie bei jungen Mädels pfeifen, ist das ja normal. Aber wenn sie das sogar bei einem Golden Girl wie mir tun, dann muss der Frühling nahe sein. So viel ist sicher.
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23.1.2011 von Moosi.
Wenn man unter lästigen Beschwerden wie Migräne, Bluthochdruck und Herzrhythmus-Störungen leidet und sich auch mit Medikamenten keine gravierende Besserung einstellen will, macht man sich auch immer wieder Gedanken zur Ernährung. Ist diese schon optimal gestaltet hinsichtlich der Höhe der Kalorien bzw. des Anteils von Fetten, Kohlenhydraten oder Eiweissen, die die Lebensmittel haben? Aiqum mit seinem Ernährungsplan ist dabei eine große Hilfe.
Wer schon seit längerem abnimmt, so wie ich, hat diese Optimierungsphase längst hinter sich und seine Gewohnheiten entsprechend abgeändert. Die berühmten “Fünf-am-Tag” gehören zur täglichen Ernährung und Schokolade und Chips wurden aus dem Vorratsschrank verbannt. Wenigstens fast immer. Reicht das also schon aus?
Nein. Wenigstens nicht bei mir. Angespornt von einem Beitrag über Aspartam, den Thomas im Forum von Aiqum veröffentlicht hat, machte ich mir Gedanken über die einzelnen Bestandteile, die in den Lebensmitteln drin sind. In manchen sind ja wahre Mengen von Zusatzstoffen. Manches davon könnte vielleicht schädlich sein oder wenigstens nicht besonders gut tun. Bestimmte Stoffe könnten eventuell die Migräne verschlimmern oder Einfluss auf den Blutdruck haben. Deshalb habe ich mir einige Wochen lang Notizen gemacht über die vertilgten Lebensmittel, die Zusatzstoffe enthalten, und wie sie mein Befinden beeinflussen.
Aspartam war in sehr vielen Joghurts und Milchmixgetränken enthalten, Glutamamate habe ich auch öfter im Essen gehabt, z.B. bei den Gewürzmischungen für meinen Magerquark, oder in der kalorienarmen Gemüsebrühe. Manchmal war es auch nur “Hefeextrakt”, was ja auch nichts besseres als ein natürliches Glutmamat ist, und somit ein Geschmacksverstärker, auch wenn die Werbung das Gegenteil behauptet.
Leider entdeckte ich in vielen Joghurts, Quarkspeisen, Gemüsegerichten und sogar in ganz stinknormalen Dosenerbsen künstliche und natürliche Aromen, Farbstoffe, Verdickungsmittel, Emulgatoren und weiß der Geier was noch. Ist das wirklich alles nötig? Bei Fertiggerichten ist das irgendwie klar, sonst würde das fade Zeug ja niemand runterkriegen. Nur ist in diesen Speisen ausserdem noch viel zu viel Salz drin. Und in fettarmen Milchprodukten zu viel Zucker.
Folgendes Ergebnis habe ich bei meinem Versuch bekommen: Aspartam hat massiven Einfluß auf meinen Blutdruck und verursacht bei mir Herzrasen und Schwindelgefühl, selbst wenn ich nur 0,3 - 0,5 l eines Softdrinks mit diesem Stoff am Tag trinke.
Glutamat verstärkt meine Migräne, bzw. löst sie teilweise aus, obwohl ich niemals große Mengen der entsprechenden Lebensmittel zu mir nehme. Meine Beine schwellen davon an, weil ich davon Wasser einlagere. Ich habe auch das Gefühl, dass alle Lebensmittel, in denen Glutamate sind, irgendwie gleich schmecken, und diesen penetranten Geschmack finde ich total unangenehm. Er versaut das Aroma der meisten Gerichte. BeiGemüseeintöpfen schmeckt man oft nicht mal mehr, welche Sorten Gemüse drin sind.
Auswirkungen bei Farb- und Aromastoffen konnte ich nicht feststellen. Allerdings ist mir aufgefallen, dass mir, nachdem ich eine Weile meine Fruchtjoghurts und Milchdrinks mit frischen Früchten selbst gemacht habe, die fertigen Produkte irgendwie künstlich schmeckten. Sind halt oft alle möglichen Chemikalien drin anstatt echte Früchte. Oder das Obst ist nur in Alibimengen zugegeben worden. Ich fand diese Joghurts und Quarkspeisen überhaupt nicht mehr lecker.
Auf Grund dieser Erkenntnisse werde ich zukünftig alle diese Zusatzstoffe so weit wie möglich meiden. Ganz wird das wohl leider nicht gehen, aber Fertiggerichte wird es keine mehr geben und Lebensmittel werden nur noch gekauft, wenn so wenig Chemie wie möglich drin ist. Das wird nicht leicht, denn man findet nur noch wenige Lebensmittel, deren Zutatenliste sich nicht so liest, als ob sie direkt von Dr. Mabuse kreiert worden wäre.
Die Lebensmittelindustrie möchte wahrscheinlich nicht, dass man noch irgendwelche halbwegs naturbelassenen Produkte kaufen kann. Dann würde man vielleicht schmecken, was für minderwertiges Zeugs darin verarbeitet wird. Leider sind in so gut wie allen Lebensmitteln irgendwelche Dinge drin, die ich lieber nicht essen würde. Daher werden meine Einkäufe demnächst viel zeitintensiver werden, weil ich erst einmal die Zutatenlisten lesen muss. Aber die investierte Zeit lohnt sich bestimmt.
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7.6.2010 von Moosi.
Rein zufällig, und leider viiiel zu spät, habe ich entdeckt, dass es einen interessanten Blog gibt, bei dem es auch um das Thema Abnehmen geht: familie-schoder.de Steffi Schoder beschreibt da sehr interessant ihren Weg zum BMI von 25. Da Steffi und ihr Mann Korbinian, genau wie ich, Katzenfreunde sind, erfreue ich mich auch immer über die netten Katzenbeiträge im Blog. Und die Beiden haben mir auch mein erstes Stöckchen zugeworfen. Die Aufgabe:
Also - auch wenn es lange gedauert hat, ich fang mal an:
Die zehn Dinge, die mich am glücklichsten machen, sind:
Wenn ich es so recht überlege, gibt es sogar noch viel mehr Dinge, die mich glücklich machen. Dagegen gibt es zur Zeit wirklich gar nichts, was mich unglücklich macht. Höchstens kommt hier und da mal ein Moment, wo ich für kurze Zeit mal leicht verstimmt bin. Das geht aber dann ganz schnell wieder vorbei und das ist wirklich eine sehr positive Bilanz. Gerade, während ich dies hier schreibe, wird es mir so richtig bewußt, wie gut ich es habe.
So - jetzt wäre noch zu überlegen, an wen ich das Stöckchen weitergeben könnte. Da ich nur sehr wenig Zeit zum Bloglesen und -schreiben habe, kenne ich leider nicht so viele davon. Und die wenigen, bei denen ich regelmäßig mitlese, haben leider dieses Stöckchen schon irgendwann einmal von jemand anderem bekommen.
Deshalb werde ich das Stöckchen hier liegen lassen, damit es jemand aufhebt, der es noch nicht gehabt hat.
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22.1.2010 von Moosi.
Nach dem nun selbst in meiner Fernsehzeitung kein Weg mehr an einer Wunderdiät gegen den Weihnachtsspeck vorbei geht, muss ich das doch wirklich einmal näher unter die Lupe nehmen. Mit dem, was ich bei Aiqum gelernt habe, kann ich das jetzt viel besser beurteilen als vor dieser Zeit. Also, was taugt das Ganze?
Zuerst mal das, was direkt ins Auge springt: Die plakative Überschrift und die verlockenden Bilder. Wie nennt sich das? Die “Gute-Laune-Diät”. Aha! Das klingt ja recht freundlich und lässt einen abwechslungsreichen und leckeren Speiseplan vermuten. Die abgebildeten Mahlzeiten sehen aber auch wirklich lecker aus. Sabber! Also gibt es erst einmal einen Pluspunkt.
Als nächstes lese ich die paar Zeilen der Zusammenfassung unter der Überschrift. Was denn?! Die Dauer der Diät beträgt fünf!!! Tage und das soll bei der abspeckwilligen Leserin fünf Pfund an Gewicht schwinden lassen. Na - das klingt jetzt aber eher suspekt!
So ein kurzer Zeitraum für 2,5 kg Abnahme lässt darauf schließen, dass hier in erster Linie Wasser und schwindendes Muskelgewebe den Gewichtsverlust verursachen. Man müsste 17.500 Fettkalorien abbauen, um das zu schaffen. Wie soll das gehen in so kurzer Zeit? Die einzige Methode, die ich kenne, wäre die Amputation eines Körperteiles. Für diese Aussage gibt es also einen Minuspunkt, und zwar,weil man den Diätwilligen suggeriert, dass sie dann die entsprechende Menge an Fett verlieren. Auf solche Versprechungen bin ich früher auch immer reingefallen und habe mich gewundert, dass ich so schnell abgenommen hatte, aber bereits am zweiten Tag mit normaler Kalorienzufuhr das Gewicht wieder drauf war. Jetzt weiß ich es besser und mache es richtig.
Als nächstes nehme ich mir also mal die Einzelheiten wie Konzept und Ernährungsplan für diese fünf Tage genauer vor. Möglicherweise ist das Ganze ja doch besser, als der erste Eindruck vermuten lässt. In einem Kasten rechts oben werden die Einzelheiten zu der Diät beschrieben. Was erwartet also den gespannten Moppel?
Der so genannte Experte dieser Zeitschrift, ein Ernährungswissenschaftler, behauptet, dass das Abnehmen mit dieser Diät so viel Spaß macht, weil hier Zutaten verwendet werden, die die Stimmung durch das Glückshormon Serotonin positiv beeinflussen sollen. Diese Zutaten sind Ananas, Tomaten, Tofu, Nudeln und Bananen. Außerdem soll durch Chili, Ingwer, Tofu, Tomaten, Kiwis, Papayas und Ananas auch noch die Fettverbrennung angekurbelt werden. Etwas Süßes zwischendurch soll zusätzlich die Laune der potentiellen Naschkatzen verbessern, die mit dieser Diät abspecken möchten.
Klingt auf den ersten Blick nicht schlecht, bis auf den Ingwer machen mir diese Lebensmittel Lust zum Nachkochen. Aber jetzt kommt die Kehrseite der Medaille: Laut Aussage des Ernährungswissenschaftlers dürfen wir alle diese Köstlichkeiten essen und kommen doch nur auf 1000 Kalorien pro Tag. Es sollen dazu mindestens 2 Liter Wasser getrunken werden. Täglich eine Stunde strammer Sport soll die Abmagerungskur abrunden.
O.K., reichliches Trinken und eine Stunde intensiver Sport sind ganz bestimmt sehr positiv für die Figur und den Stoffwechsel, und daher definitiv ein Pluspunkt Aber 1.000 Kalorien? Watt denn, watt denn? 1000 Kalorien für einen anstrengenden Arbeitstag, Hausarbeit und eine Stunde intensiven Kardiosport? Meine Meinung dazu: Ernährungswissenschaftler hin oder her, wer so ein Programm zusammenstellt, hat einen Knall. Das gibt von mir aber mächtig Minuspunkte!! Wer nur ein bisschen durchblickt, weiß, dass sich der ausgehungerte Körper seine Reserven ganz sicher nicht aus den Fettspeichern holt.
Grundsätzlich könnten Aiqum-geschulte Menschen die Diät natürlich aufstocken, indem sie ein paar zusätzliche gesunde Zwischenmahlzeiten einplanen und damit auf ihre Tageskalorienzahl kommen. Dann hätte man auch genug Energie für den Tag.
Aaaaber - wir sind hier nicht bei Aiqum und haben also nur unsere 1000 Kalorien. Nehmen wir uns also jetzt einmal die Mahlzeiten vor, und schauen an einem Beispieltag, wie sie sich zusammensetzen. Wird man davon denn wenigstens einigermaßen satt?
Die schlanke Frühstücks-Idee sieht vor, zwei Scheiben Kokos-Zwieback mit 40g Frischkäse 0,2 % Fett, 1 TL Kokos-Chips, 1 Kiwi und Zitronenmelisse zu belegen. Das Ganze hat 200 Kalorien (7g E, 27g KH, 7g F). Der Fettgehalt beträgt über 30 %, trotz des fettarmen Käses. Und die Kohlenhydrate kommen von Zucker und Weißmehl. Nööö - davon wird man ganz bestimmt nicht satt! Die beiden Zwiebäcke haben zusammen schon 126 Kalorien und sind für den hohlen Zahn. Dafür kann ich 60 g Graubrot oder ein ganzes Roggenvollkornbrötchen essen. Das hält viel länger vor und ist mit den restlichen Zutaten bestimmt auch sehr lecker. Ich sehe dieses Frühstück nicht als empfehlenswerte Mahlzeit an und gebe einen Minuspunkt.
Nun zum ersten Mittagessen: Mariniertes Rindersteak mit Chili-Rosenkohl, klingt eigentlich sehr gut. Was nehmen wir dafür? Ein 125g Rinderhüftsteak mit 150g Rosenkohl und - man höre und staune - üppige 30g!! Basmatireis. Dazu kommen diverse Sachen zum Würzen: Ingwer, Chili, Teriyakisauce, Limettensaft, Honig, Pfeffer und etwas Koriander. Die Gewürze sind prima, Steak und Gemüse auch. Aber der Reis! Wer soll von 30g Basmatireis satt werden? Pinocchio? Da kann man sich den Reis doch gleich von vornherein schenken. Ich würde auch hier wieder die gesundere Variante bevorzugen und Vollkornreis wählen. Der ist viel gesunder und hält länger satt. Diese Minimenge soll ja angeblich die Glückshormone wecken, wie uns der Kasten eben erzählt hat. Da sehe ich lieber im Fitnessstudio auf einen knackigen Männerkörper, da sieht das mit den Glückshormonen viiiel besser aus. Diese Mahlzeit hat 380 Kalorien (37g E, 38g KH, 9g F) . Sie ist zwar recht fettarm und bestimmt sehr schmackhaft, wird aber ganz sicher nicht lange satt halten. Ich tendiere beim Glücksgefühl also zum Männerpo und gebe für das Essen einen Minuspunkt.
Nun weiter zum Abendessen: Wow, es gibt Birnen-Preiselbeer-Pfannkuchen. Mjammmm!! Das klingt ja besonders köstlich! Dazu werden Eigelb, Butter, Buttermilch, Mehl, Backpulver, Zucker und Salz zu einem Pfannkuchenteig verrührt. Dann werden daraus 3 winzigkleine, mit je einer Birnenspalte und 1/2 Teel. Preiselbeeren aus dem Glas belegte Pfannkuchen gebacken. Das ist zwar ganz sicher deliziös, aber die Menge ist so zwergenhaft, dass man sie besser auf einem Puppengeschirr serviert. Tja, wieder mal nichts, um satt zu werden, es sei denn, man heißt Victoria Beckham.
Die Mahlzeit hat 270 Kalorien (6g E, 11g F und 36g KH). Wer bedenkt, dass die Kohlenhydrate hier wieder mal vorwiegend aus Weißmehl und Zucker kommen, wird sicher mit mir einer Meinung sein, dass auch das kein gutes Beispiel für gesunde Ernährung ist. Das frische Obst erschöpft sich in der Riesenmenge von ca. 1/4 Birne, der Rest sind Preiselbeeren aus dem Glas. Wie jeder weiß, ist das eine richtige Zuckerbombe. So eine Mahlzeit mag als “Leckerchen zwischendurch” durchgehen, aber nicht als gesundes Abendbrot. Ein ganz besonders cleverer Tipp empfiehlt, die restliche dreiviertel Birne als Zwischenmahlzeit zu essen. Klasse Idee! Eine ganze Frucht wäre auch wirklich Völlerei. Was gibt das also? Na klar - MINUSPUNKT!
Die Zusammensetzung der Speisen sieht an den anderen vier Tagen ähnlich aus: Mittags gibt es eine Portion Fleisch oder Geflügel, am letzten Tag gibt es Fisch. Abends Suppe, Salat oder Papaya und Ananas mit Parmaschinken. Kohlenhydrate kommen nur ein einziges Mal in Form von Vollkorn vor, und zwar gibt es 30g Vollkornreis. An den restlichen Tagen darf man entweder 50g Nudeln, 40g Reisnudeln, 40 g Baguettebrot, 25g Basmatireis oder einen Bagel essen. Einmal gibt es Hülsenfrüchte (50g rote Linsen). Kartoffeln sind nicht vorgesehen. Boah - hoffentlich habe ich noch genug Minuspunkte im Schublädchen.
Die empfohlenen Zwischenmahlzeiten sind so weit ganz in Ordnung: Eine kleine Banane, ein Apfel, 3 TL. Erdnüsse, 200ml Buttermilch, 100 g fettarmer Fruchtquark, 2 Stückchen Schokolade, etc.
Fazit: Die Mahlzeiten sind ganz bestimmt delikat, aber ich würde mit so wenig Essen nicht über den Tag kommen. Da würde meine Laune schon am ersten Tag vor lauter Magenknurren und Frust in den Keller gehen. Am Ende der Zeit hätte ich dann solchen Kohldampf und wäre so stinksauer, dass man mich besser gar nicht mehr anspricht. Ganz zu schweigen von den Heißhunger-Attacken, die ich anschließend bekommen würde. Wahrscheinlich würde ich irgendwo hinter einer Hecke lauern und dem nächsten ahnungslosen Jugendlichen den halb angebissenen Cheeseburger aus der Hand reißen. Gute-Laune-Diät? Schon allein das Wort Diät in Verbindung mit der Zahl 1000 (Kalorien) schließt für mich jegliche gute Laune aus. Das ist die Ernährung des Grauens! Je mehr ich davon esse, desto fetter wird das Grauen. Gott sei Dank, dass ich abnehme, ohne mir so etwas anzutun.
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16.1.2010 von Moosi.
Nachdem ich mehrere Monate lang keinen Sport mehr gemacht hatte, war es höchste Zeit, meinen vor sich hin schnarchenden Stoffwechsel mal wieder zur Arbeit zu bewegen. Zwar hat man mitten im Winter nicht unbedingt die besten Voraussetzungen, aber es lässt sich durchaus etwas verbessern.
Außer der Ernährung nach dem Aiqum-Plan habe ich nach dem Neustart daher auch Wert darauf gelegt, mich mehr zu bewegen, um den Grundumsatz zu erhöhen. An den ersten beiden Tagen habe ich daher mit meiner besseren Hälfte jeweils eine schöne Wanderung gemacht. Am ersten Tag hatte ich allerdings anschließend einen mächtigen Brummschädel. Ein Schneeschieber fuhr vor uns her und hatte nichts besseres zu tun, als den Schnee spiegelglatt zusammenzupressen. Und dann - patsch -lag ich auf dem Hinterkopf. Aber einen echten bergischen Dickschädel kann so schnell nichts erschüttern.
Leider kam dann für die nächsten anderthalb Wochen Joggen nicht mehr in Frage, wegen der dicken Beule am Kopf. Stattdessen habe ich mich für Nordic Walking entschieden und bei dem herrlichen Winterwetter hat das auch sehr viel Spaß gemacht. Als meine von Aiqum eingeplanten 60 Minuten herum waren, hatte ich überhaupt keine Lust, aufzuhören. So wurden immer annähernd 2 Stunden aus meiner Runde. Es war herrlich!
In der letzten Woche habe ich auch wieder angefangen, zusätzlich zu meinen Theraband-Kraftübungen in die Sportfabrik zu gehen. Mann, ich bin ganz schön aus der Übung.
Aber ich bin sicher, das ist schnell wieder hingebogen.
Im Moment bin ich wirklich voll motiviert. Es klappt mit der Abnahme, und ich habe wieder einen Job, zumindest für die nächsten fünfeinhalb Monate. Wenn das kein Glück ist.
Ich bin sehr zufrieden mit meinem Figurtest und auch sehr erleichtert, dass sich nun alles wieder in geregelten Bahnen bewegt. 2,7 kg habe ich bereits abgenommen und auch in der Taille einige Zentimeter verloren. Gottseidank, bald passe ich wieder richtig in meine Sachen.
Auch meine Prognose sagt nun schon etwas mehr aus als vor zwei Wochen:
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12.1.2010 von Moosi.
Heute war ich im Zeitungsladen, weil es mich mal wieder nach diversen Gartenzeitungen gelüstete. Da konnte ich gar nicht anders, als einen Blick auf die ganzen Frauenzeitschriften zu werfen, die gleich daneben im Regal standen.
Irgendwie läuft es einem kalt über den Rücken, wenn man in jeder davon die allerneueste ultimative “6-Pfund-in-sieben-Tagen-Diät” auf der Titelseite prangen sieht. Ganz Presse-Deutschland diätet gemeinsam den Weihnachtsspeck weg. Da wird einem richtig übel. Ich bin wahnsinnig froh, dass ich bei Aiqum bin und weiß, wie man es richtig macht.
Natürlich ist es nicht verkehrt, vielleicht das eine oder andere Rezept aus so einem Diätplan nachzukochen, wenn es was Leckeres ist. Manche Rezepte sind erstaunlich gut. Aber die Gesamtmenge bei diesen Plänen ist für den hohlen Zahn. Da mag ich lieber so essen, wie es mein Plan vorsieht und habe ausreichend Kalorien für den Tag. Und immer das, worauf ich Appetit habe.
Was mich an diesen ganzen Diäten nervt, ist nicht nur, dass man davon nicht satt wird, sondern auch der ewig gleiche Jahresrhythmus: Anfang Januar gibt es zwei Wochen lang eine Diät, um den Weihnachtsspeck zu verlieren. Und weil dabei viel Obst und Gemüse gegessen wird, soll das angeblich aus dem Winterschlaf aufwecken.
Gleich danach ist Karneval und es wird ordentlich gesoffen Alkohol konsumiert. Dazu gibt es Faschingskrapfen, Chips, Salzstangen & Co. Unsere bunten Gazetten überschlagen sich mit Partytipps und Rezepten für die tollen Tage. Lauter leckere Partysalate, Häppchen und Cocktails für die Super-Karnevalsfete werden uns präsentiert, und natürlich müssen wir sie nachkochen.
Sobald der Aschermittwoch hinter uns liegt, beginnt die Fastenzeit. Genau richtig für den Deutschen Blätterwald, um die nächste Diätrunde einzuläuten. Und den Stoffwechsel durch Saftkuren und Schüsseln voller Rohkost wieder ans Arbeiten zu bringen. Zumindest solange, bis die ganze Muskulatur weggehungert ist. Hurra - die Verkaufszahlen für die nächsten zwei bis drei Wochen sind gerettet!
Nachdem das Deutsche Volk mal wieder massenweise Pfunde verloren hat, steht auch schon das nächste Fest vor der Tür. Es ist Östern in den Klöstern. Und womit feiert man dieses herrliche Fest? Richtig - mit einem schönen, reichhaltigen Ostermenü und einer Menge Kuchen und Schokolade. Die Kochanleitungen für all diese Schlemmereien finden Sie (selbstverständlich) im beiliegenden Sonderheft. Zusammen mit Rezepten rund ums Osterei. Passend begleitet von schnuckeligen Bastelanleitungen.
Damit sind die Auflagen für Ostern und für die Wochen danach auch gleich wieder im grünen Bereich. Denn was braucht der Leser jetzt ganz, ganz, ganz dringend? Richtig - eine Frühjahrsdiät. Also her mit Spargelkur, Erdbeerdiät und wasweissich. Und schon ist der Stoffwechsel aber so was von angekurbelt.
Sobald die brave deutsche Leserin diese magere Zeit tapfer überstanden hat und merkt, dass der Stoffwechsel doch nicht so bullert, wie sie dachte, ist auch schon das Pfingstfest da. Und der Tanz in den Mai. Und etliche weitere Feiertage.
Diese schöne Frühlingszeit muss man richtig genießen. Wie könnte man das besser als bei einem gemeinsamen guten Essen? Und bei etlichen Gläsern Wein oder ein paar Krügen Weißbier im nächsten Biergarten? Herrlich, so faul in der Sonne zu sitzen. Ein dicker Eisbecher darf natürlich auch nicht fehlen. Für die Leserinnen, die nicht so oft ausgehen, haben die schönen bunten Zeitschriften ausreichend kalorienreiche Anregungen auf ihren Seiten, damit sie auch was vom Leben haben.
Es naht der Urlaub und damit die Zeit, in der die weiblichen Wesen ihre Bikinis und Badeanzüge vom letzten Sommer aus den Schubladen wühlen. Rupf - zerr - reiss… Oh - was ist das? Letzten Sommer hat der doch noch gepasst. Ist der etwa eingelaufen? Das Material ist aber auch nicht mehr so gut wie damals in den Neunzigern. Das taugt ja gar nichts. Was tun?
Richtig - eine Diät muss her. Und zwar die Bikini-Diät. Besonders fortschrittliche Journale bieten frau noch einen kleinen Sonderbonus: Die Super-Bauch-weg-Gymnastik. Angekündigt mit der verlockenden Schlagzeile:”Garantiert bauchfrei in drei Wochen!” Leider wird nie gesagt, in welchen. Und was frau ohne Bauch anfangen soll.
Hurra, jetzt hat die Quälerei ein Ende. Der Urlaub ist da. Sommerferien - ab nach Malle oder die DomRep. Weil der Bikini vom letzten Jahr ohnehin nicht mehr modern war, hat man einen neuen im Gepäck. Ein bisschen größer als der letzte, aber dafür sitzt er richtig. Und wenn man unter Wasser ist, fallen die Speckpolster, die unten und oben herausschauen, nicht weiter auf. Dieses neckische Kleidungsstück reist nun mit seiner Besitzerin fröhlich in den All-Inclusive-Urlaub.
In so einer tollen Luxus-Ferienanlage wird man von morgens bis abends verwöhnt. Man nimmt alles mit, was man kriegen kann, schließlich hat man dafür ja bezahlt. Zwar kann man sich abends kaum noch vorwärtsrollen, weil der Magen so voll ist, aber egal. Zu verschenken hat keiner was. Schnell ist die schöne Zeit vorbei. Komisch, der Stoff von diesem Bikini war auch wieder nicht gut, das Teil kneift. Also wird es Zeit für die nächste Diät: Weg mit dem Urlaubsspeck.
Drei Wochen später: Die Diät ist vorbei und der Sommer auch. Jetzt wird das Wetter langsam kühler und man freut sich auf einen heißen Kakao auf dem Sofa. Die Zeitschriften locken uns mit leckeren Rezepten für Aufläufe, Gratins, Nudelgerichte und Co. Dazu Pflaumenkuchen, Apfeltorte und was das Herz sonst noch begehrt. Ein paar Streicheleinheiten für die Seele. Es ist nun auch die Zeit der Volksfeste und Erntedankfeiern, bei denen man es sich so richtig gut gehen lässt. Fazit: die nächste Diät muss dringend her.
Was machen wir als nächstes: Genau - die Kartoffeldiät! Und gleich anschließend, weils so schön war und wir die Kartoffeln sowas von leid sind, auch noch die Suppendiät. Jetzt haben wir die Chance, noch mal so richtig abzuspecken, bevor der Advent kommt.
Gesagt - getan. Und schon ist sie da, die Zeit der Christkindlmärkte, Adventskaffeekränzchen, Weihnachtsfeiern, Familientreffen und Plätzchenbackorgien. Alles lockt und duftet und die bunten Blätter sind voll mit leckeren Rezepten für das schönste Fest des Jahres. Der Backofen läuft auf Hochtouren und in den Bechern dampft der Glühwein. Schaaade - so schnell ist diese schöne Zeit vorbei. Diesmal kneifen die Kleider nicht, wir haben ja neue zu Weihnachten bekommen.
Nahtlos geht die Weihnachtszeit in den Jahreswechsel über. Jetzt ist Party angesagt. Silvesterpunsch, Partybuffet, Mitternachtssuppe, Krapfen und eine Menge Alkohol warten auf freudige Konsumenten. Und schon ist wieder ein Jahr vorbei und alles geht von vorne los. Und wenn sie nicht gestorben sind, diäten sie noch heute.
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2.1.2010 von Moosi.
Ich Idiotin habe mächtig zugelegt. Bis auf das Frühjahr war das Jahr 2009 leider nicht eines meiner besten. Eine Pechsträhne nach der anderen, gleich nach dem Ende des Urlaubs ging es los. Und zwar so:
Erst bekam ich die Kündigung, mit der ich erst zum Jahresende gerechnet hatte. Leider ging es der Firma noch schlechter als vor dem Urlaub. Dann hatte ich echten Stress, um alles in den letzten paar Wochen noch sauber zu übergeben und nichts angefangenes liegen zu lassen. Vor lauter Frust bin ich in meine alten Gewohnheiten zurückgefallen und habe mich mit Schokolade und Eis getröstet.
Danach hatte ich einen Vollzeit-Englischkurs, für den ich jede Woche stundenlang pauken musste. Schließlich habe ich seit 1979 beruflich kein Englisch mehr gebraucht, und das Lernen fällt mir auch nicht mehr ganz so leicht wie mit dreißig Jahr. Also blieb mir keine Zeit mehr übrig für Sport und gesundes Essen.
Es ist ziemlich ätzend, wenn man kein Essen mitbringen kann, weil man es in der Schule nicht futtern darf. Also gab es nur etwas Obst und ein Brötchen im Zug auf der Hinfahrt. Wir sind alle mittags zusammen in irgend einen Fastfoodladen gegangen. Abends hat mein Mann was für mich mitgebracht. Logisch, dass ich wahnsinnig zugenommen habe in diesem Vierteljahr. Neun Kilo in drei Monaten, das ist so was von frustrierend. Ein Trost dabei: alle in meinem Kurs haben genau so viel oder noch viel mehr zugelegt. Aber das ist keine Entschuldigung für mein Versagen. Ich hätte mir etwas einfallen lassen müssen. Es gibt immer einen Weg.
Etwas Positives gab es aber auch: Erstens habe ich den Kurs mit einer Eins abgeschlossen, obwohl ich am Anfang die schlechteste war. Und Zweitens hat mir das Fastfood gar nicht geschmeckt, es hat mich richtig angeekelt. Ich habe also doch was gelernt in den letzten Jahren. Früher habe ich so ein Essen genossen.
Im Nachhinein denke ich aber, das Problem war eher der fehlende Sport, denn ich habe von der Menge her nicht sehr viel gegessen, nur leider zu ungesund. Ich hätte mich einfach nur durchringen müssen, zu joggen. Aber das habe ich nicht gemacht.
Ich nahm mir vor, nach dem Kurs ordentlich Sport zu machen, damit ich bald wieder dünner sein würde. Es ist ganz schön nervig, wenn man beim Vorstellungsgespräch verzweifelt nach angemessener Kleidung sucht, die passt. Deshalb hatte ich bei Aiqum einen Spendenmarathon gestartet, um die ersportelten Kalorien in Form barer Münze an das Tierheim zu spenden. Aber aus dem Sport wurde dann erst mal nichts, ich bekam nämlich Virusgrippe. Deshalb nahm ich mir vor, gleich nach dem Jahreswechsel wieder einzusteigen. Über Weihnachten ist das nicht so günstig, da wäre ich gleich gescheitert. An das Tierheim habe ich pauschal 50€ gespendet.
Ich habe also die Adventszeit genutzt, mich auf Weihnachten zu freuen und mich auf den Sinn dieses Festes konzentriert. Und ich habe mich um meine Mutter gekümmert, die nun ins Krankenhaus muss. Gleichzeitig habe ich mich innerlich darauf vorbereitet, 2010 neu zu starten. Und jetzt ist es soweit. Ich habe den Neustartknopf gedrückt.
Mein Kampfgewicht beträgt 76 Kilo. Meine Maße: Brust 112 cm, Taille 92 cm, Hüfte 107 cm, Oberschenkel 58 cm und Oberarme 32 cm. Das muss besser werden. Immerhin sind die Maße besser als beim gleichen Gewicht vor ca. 2 Jahren. Es muss also noch Muskelmasse übrig sein. So sieht meine derzeitige Prognose aus:
Also - let’s go on. 2010 wird mein Jahr!
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22.3.2009 von Moosi.
Hmmm, am Freitag ist mir meine Küchenkladde aus der Zeit vor Aiqum mal wieder in die Hände geraten. In diesem Büchlein habe ich mir im Laufe der Jahre viele leckere Rezepte notiert. Als ich so geblättert habe, bekam ich mächtigen Hunger auf mein heißgeliebtes Szegediner Gulasch. Wie alle Rezepte in meiner Kladde ist auch dieses Gericht leider eine echte Kalorienbombe. Also habe ich mir Gedanken gemacht, wie man das Rezept figurfreundlicher machen kann. Und das ist dabei herausgekommen:
Zutaten: 1 TL Öl, 400 g Schweinenlende, 500 g Zwiebeln, 1 Knoblauchzehe, 500 g frisches Sauerkraut, 500ml Gemüsebrühe, je 1 rote, grüne und gelbe Paprikaschote, 150 g Saure Sahne (10%), 2 EL Paprika edelsüß, 1 TL Salz, 1 Prise Zucker, reichlich frisch gemahlener schwarzer Pfeffer, 1 EL Kümmel, 1 TL Cayennepfeffer.
Zubereitung: Schmorpfanne mit Öl auspinseln, Schweinelende in Stücke schneiden und braun anbraten. Zwiebeln halbieren, in Scheiben schneiden, Knoblauchzehe fein hacken und mitschmoren, bis es glasig ist. Dann Paprikapulver aufstreuen und zwei Minuten unter Rühren weiterschmoren. Mit Brühe aufgießen, Sauerkraut auseinanderzupfen, Paprika in feine Streifen schneiden, dazugeben und mit Pfeffer, Salz, Zucker und Kümmel würzen. Alles bei kleiner Hitze garen, bis das Fleisch zart ist (ca. 60-70 Minuten). Gulasch von der Herdplatte nehmen und etwas abkühlen lassen, dann die saure Sahne dazugeben, langsam warm werden lassen und dann vorsichtig unterrühren, damit sie nicht gerinnt.
Nährwert pro Portion: 409 Kalorien (E 31,9 g, KH 15,2 g, F 23,5 g)
Nährwert pro 100g: 64 Kalorien (E 5 g, KH 2,4 g, F 3,7 g)
Die Würstchen aus dem Originalrezept habe ich ersatzlos gestrichen. Jetzt hat es weniger Fett, aber dafür mehr Schärfe. Dies ist zwar immer noch kein wirklich kalorienarmes Gericht, aber immerhin hat es nun pro Portion 377 Kalorien weniger als das Rezept aus meinem Büchlein, und es schmeckt immer noch sehr, sehr lecker. Lumpazi hat zwar gegrummelt, aber ich kann es jetzt ohne schlechtes Gewissen genießen.
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6.3.2009 von Moosi.
Heute morgen habe ich zwei alte Bekannte getroffen, die ich schon jahrelang nicht mehr gesehen habe. Das war vielleicht eine Überraschung!
Ganz ahnungslos habe ich nach dem Duschen vor dem Spiegel gestanden, und da sah ich sie. Ich konnte es kaum glauben, aber sie waren tatsächlich da: Die beiden Stellen unter dem Brustkorb, wo die Rippen enden, waren wieder sichtbar. Man kann sie ganz deutlich erkennen. Ich hätte nie geglaubt, dass ich die noch mal zu sehen kriege.
Hey, was für ein Tag! Das wiegt das miese Wetter dreimal wieder auf und motiviert mich morgen früh ganz bestimmt, trotz Dauerregens joggen zu gehen. Ist ja für einen guten Zweck.
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3.3.2009 von Moosi.
Es erstaunt mich immer wieder, wie unterschiedlich der gleiche Körper mit dem gleichen Gewicht aussehen kann.
Ich erinnere mich an den Sommer 1998, als ich die 5er längst hinter mir gelassen hatte und 67 kg wog. Damals war ich schon ein richtiger Moppel. Über Sport habe ich mir damals keine Gedanken gemacht. Ich bin viel zu Fuß gegangen, einmal wöchentlich zum Orientalischen Tanz und habe zwischendurch ein bisschen im Garten gearbeitet. Das wars. Ich habe damals aber schon sehr wenig gegessen, weil ich Angst hatte, dick zu werden. Ich wollte eigentlich auch wieder auf meine 54 kg zurückkommen. Damals war mein Stoffwechsel noch einigermaßen in Ordnung, so dass ich nicht so besonders schnell zugenommen habe. Aber mit Abnehmen war es auch nichts. Damals trug ich Hosengröße 40 und Blusengröße 48. Irgendwann hatte ich dann aber durch zu wenig Essen und Sport alles ruiniert, und aus einem kleinen Moppel wurde ein Klops von 80 kg.
Bei Aiqum habe ich im letzten Jahr gelernt, mehr zu essen und mehr Sport zu treiben. So war ich im letzten Frühjahr dann von 80 kg wieder bei 67 kg angekommen. Damals habe ich noch vorwiegend Ausdauertraining gemacht, wegen der Fettverbrennung, und die 67 Kilo sahen schon wesentlich besser aus. Meine Hosengröße war nun die 38 und die Blusengröße die 44.
In diesem Jahr bin ich dazu übergegangen, mehr Kraftübungen mit in mein Programm zu nehmen. Sonntag hatte ich mal wieder Figurtest und mein Gewicht, dass im Winter ein paar Kilo hochgegangen war, ist nun wieder mal bei 67 kg. Und siehe da - ich bin schon wieder ein paar Zentimeter schlanker! Ich passe jetzt in 36er Hosen und kann T-Shirts und Blusen in Größe 42 tragen. Ich bin soooo happy! Das bestätigt mal wieder meine Meinung, dass die Waage eigentlich scheißegal ist und nur das Bandmaß zeigt, ob wir wirklich schlanker werden.
Deshalb bin ich mit meinem Figurtest vom Wochenende, auch wenn sich in den letzten Wochen so gut wie nichts bewegt hat, mehr als zufrieden.
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16.2.2009 von Moosi.
Das neue Jahr hat schon gut angefangen. Trotz verschleppter Vireninfektion, Cortison-Nachwehen und den damit verbundenen gesundheitlichen Problemen habe ich doch nicht schlapp gemacht. Ich denke, die viele frische Luft und das gesunde Essen zahlen sich jetzt aus. Ich habe darauf geachtet, jeden Tag zumindest einen kleinen, halbstündigen Spaziergang zu machen, und immer genug Obst und Gemüse zu essen.
Nachdem ich mich wieder besser fühlte, konnte ich das Training im Fitneßstudio und meine Jogging-Runden wieder beginnen. Ich habe mich gleich wieder viel fitter gefühlt, nicht mehr so schlapp und müde. Und jetzt bin ich so weit, dass ich wieder mit voller Kraft loslegen kann.
Auf der Waage hat sich leider nicht viel getan, seit dem Jahreswechsel habe ich nur ein einziges Pfund verloren. Aber die Zentimeter sehen viel besser aus, Taille 77 und Hüfte 94. Das ist gar nicht mal so übel, alle Sachen, die mir nach dem Cortison-Fiasko zu eng geworden waren, gehen wieder zu. Und das, obwohl ich noch über fünf Kilo schwerer bin als vor der Erkrankung. Das Geld für das Studio lohnt sich also tatsächlich. Am Besten sieht man die Verbesserung am Bauch, wo ich im letzten Jahr die dicke Rolle einfach nicht wegbekommen habe. Sie ist schon mindestens um ein Drittel kleiner geworden.
Ich kann also dem Frühjahr wieder mit Vorfreude entgegen sehen und denke, dass ich in diesem Sommer nicht nur das Glück haben werde, wieder in einen menschenwürdigen Badeanzug zu passen, sondern dass ich vielleicht sogar ein Modell nehmen kann, das ein bisschen sexy aussieht.
Herz, was willst Du mehr?
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