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Archiv der Kategorie Sport

Meine Fitness wird langsam besser

Langsam zahlt sich die viele Bewegung aus. Ich habe schon eine richtig gute Kondition und der Blutdruck wird auch immer stabiler. Der Stoffwechsel hat sich sehr verbessert, das kann ich ganz deutlich spüren.

Leider vertrage ich  meine Medikamente weiterhin sehr schlecht. Die ganzen Nebenwirkungen gehen mir wirklich auf den Geist. Bleibt also nur die Hoffnung, dass ich die Dosierung irgendwann wieder runtersetzen kann, wenn ich tapfer weiter sportele. Und das werde ich tun, soviel steht fest. Ich gebe mich nicht geschlagen!

Mittlerweile schaffe ich schon eine große und eine kleine Runde um die Talsperre, das sind immerhin schon 7,2 km. Ich bin wirklich glücklich, dass ich schon so weit gekommen bin. Im Winter hatte ich noch gedacht, ich würde nie wieder um die Talsperre laufen können.

Ich merke langsam, dass meine Kleidung weiter wird, allerdings bewegt sich die Waage fast gar nicht. Na ja, Hauptsache, die Zentimeter schrumpfen, und ich bin im Urlaub fit genug, um mit meinem Schatz in den Bergen herumzuwandern.

Ein Kompromiss mit Moosi

Seitdem Ernst wieder bei uns wohnt, ist Moosi immer unausstehlicher geworden. Ständig werde ich mit sportlichen Aktivitäten genervt und bekomme ein Futter, von dem nicht mal ein Meerschweinchen satt werden könnte. Aber letzte Woche hat es mir gereicht - ich bin auf die Barrikaden gegangen.

Als Moosi am letzten Samstag schon wieder toten Fisch mit Pellkartoffeln gekocht hat und es am Tag darauf Maisküchlein zum Mittagessen gab, ist mir der Kragen geplatzt, und ich habe sie mal so richtig in die Wade gebissen. Sie hat vor Schmerz laut aufgeschrien und ich habe sie ganz ganz böse angeknurrt - so richtig gefährlich. Bestimmt hat sie gedacht, ich wäre zum Kampfhund mutiert.

Dann habe ich ihr gesagt, was für eine Tierquälerin sie ist. Besser gesagt, habe ich sie mal so richtig angeschnauzt. Jetzt weiß sie, was ich von ihrer Behandlung und ganz besonders von dem Schlangenfraß halte, den sie mir immer vorsetzt. Zuletzt habe ich ihr mit dem Tierschutzverein gedroht. Da bekam sie ein schlechtes Gewissen, und so haben wir einen Kompromiss geschlossen.

Jetzt bekomme ich wieder genug leckeres Essen, und Moosi macht jeden Tag noch etwas mehr Sport. Und Ernst hat eine Woche Urlaub, der hat nämlich auch gemeutert, weil er so viel Streß mit Moosis Motivation hat.

Nun sind wir alle zufrieden. Ich bin wieder satt und kriege leckeres Essen, muss allerdings dafür auch ziemlich viel laufen. Ernst genießt ein Wochenende weit weg von uns, und Moosi freut sich, dass sie wieder etwas abgenommen hat. Na also - geht doch!

Der Stoffwechsel wird aufgeweckt

Nachdem ich mehrere Monate lang keinen Sport mehr gemacht hatte, war es höchste Zeit, meinen vor sich hin schnarchenden Stoffwechsel mal wieder zur Arbeit zu bewegen. Zwar hat man mitten im Winter nicht unbedingt die besten Voraussetzungen, aber es lässt sich durchaus etwas verbessern.

Außer der Ernährung nach dem Aiqum-Plan habe ich  nach dem Neustart daher auch Wert darauf gelegt, mich mehr zu bewegen, um den Grundumsatz zu erhöhen. An den ersten beiden Tagen habe ich daher mit meiner besseren Hälfte jeweils eine schöne Wanderung gemacht. Am ersten Tag hatte ich allerdings anschließend einen mächtigen Brummschädel. Ein Schneeschieber fuhr vor uns her und hatte nichts besseres zu tun, als den Schnee spiegelglatt zusammenzupressen. Und dann - patsch -lag ich auf dem Hinterkopf. Aber einen echten bergischen Dickschädel kann so schnell nichts erschüttern. :-D

Leider kam dann für die nächsten anderthalb Wochen Joggen nicht mehr in Frage, wegen der dicken Beule am Kopf. Stattdessen habe ich mich für Nordic Walking entschieden und bei dem herrlichen Winterwetter hat das auch sehr viel Spaß gemacht. Als meine von Aiqum eingeplanten 60 Minuten herum waren, hatte ich überhaupt keine Lust, aufzuhören. So wurden immer annähernd 2 Stunden aus meiner Runde. Es war herrlich!

In der letzten Woche habe ich auch wieder angefangen, zusätzlich zu meinen Theraband-Kraftübungen in die Sportfabrik zu gehen. Mann, ich bin ganz schön aus der Übung. :-( Aber ich bin sicher, das ist schnell wieder hingebogen.

Im Moment bin ich wirklich voll motiviert. Es klappt mit der Abnahme, und ich habe wieder einen Job, zumindest für die nächsten fünfeinhalb Monate. Wenn das kein Glück ist. :-D

Ich bin sehr zufrieden mit meinem Figurtest und auch sehr erleichtert, dass sich nun alles wieder in geregelten Bahnen bewegt. 2,7 kg habe ich bereits abgenommen und auch in der Taille einige Zentimeter verloren. Gottseidank, bald passe ich wieder richtig in meine Sachen.

Auch meine Prognose sagt nun schon etwas mehr aus als vor zwei Wochen:

Aiqum-Prognose vom 16.01.2010

Endlich wieder zwei große Runden

Nachdem der schlimmste Stress wegen des Jobwechsels nun vorbei ist und wir den größten Kummer über den Tod von Schwiegerpaps nun überwunden haben, habe ich langsam wieder Kraft, mein Training ordentlich durchzuziehen.

Heute morgen war es ziemlich trübe und herbstlich, nur 8 Grad.  Das ist, in Verbindung mit der feuchten, frischen Herbstluft, die ideale Lauftemperatur. Nachdem nun das Crosserduell bei Aiqum, bei dem ich seit Mittwoch mitmache, meine Kondition wieder gepusht hat, habe ich mir heute endlich mal wieder zwei grosse Runden um die Talsperre zugetraut.

Der Anstieg am Anfang ging dann heute auch relativ leicht. Oben auf dem oberen Weg angekommen, stellte ich fest, daß ich ganz allein auf weiter Flur war. Wunderbar! Es war so still, dass man die Herbstblätter fallen hören konnte. So habe ich die Waldesstille genossen und dem Gezwitscher der Vögel zugehört. So kann man beim Laufen mal richtig die Seele baumeln lassen.

Die zweite Runde war dann etwas schwieriger im Anstieg, ich war doch schon leicht in Schweiß geraten, aber ich schaffte das dann auch noch ganz gut. Auf dieser Runde setzte dann plötzlich das Geläut der Kirchenglocken ein. Schön, dieser sonntägliche Frieden.

Mit dem Ende des Glockenklangs war es aber dann vorbei mit der Ruhe: Die Teilnehmer der diversen Lauf- und Walkingtreffen waren nicht zu überhören. Dass manche Leute ununterbrochen durcheinander schnattern müssen, das tun ja nicht mal die Enten. :-)

Ich habe die beiden Runden (9km) in 55 Minuten geschafft, das sind zwar keine besonders tollen Werte, nach einer längeren Pause finde ich es aber auch nicht schlecht. Am Ende, nach dem Dehnen, habe ich mich dann mit geruhsamen 10 Minuten auf der Staumauer belohnt, denn die Sonne ist dann doch noch rausgekommen. Ich habe mir Zeit genommen, die Enten zu beobachten und den schönen Blick über das Wasser zu genießen. Wenn ich doch öfter Zeit für einen Morgenlauf hätte!

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