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20.4.2008 von Moosi.
Jetzt ist mein Kollege endlich zu seiner Meniskus-OP ins Krankenhaus gegangen, und schon wieder sind drei Wochen Vertretung angesagt. Hoffentlich ist er danach wieder zurück, dann fängt nämlich mein Urlaub an.
Die Arbeit wird von Woche zu Woche stressiger, weil immer mehr neue Aufgaben dazu kommen, die auch noch erledigt werden sollen. Und die Schichtarbeit frißt mich beinahe auf. Deshalb esse ich schon die ganze Zeit wesentlich mehr, als ich eigentlich vorhatte. Aber ich brauche auch die Kraft für den Job, deswegen bin ich nicht all zu traurig, wenn es das bis zum Herbst erst mal war mit dem Abnehmen. Aber immerhin habe ich nun schon 11,6 kg abgespeckt.
Zum Ausgleich für die Futterei habe ich in der Spätschichtwoche vor der Arbeit schön meine Susan-Powter-Cassette geturnt und war auch immer ein halbes Stündchen auf meiner Hooks. Außerdem bin ich in der Frühschichtwoche schon in Schaberg aus dem Zug gestiegen und zu Fuß nach Hause gegangen, das sind ungefähr 16 km. Bei dem herrlichen Frühlingswetter war das ganz herrlich, und ich habe immer im Diderichstempel auf halber Strecke Rast gemacht und dort mein Butterbrot und meinen Apfel gegessen und die herrliche Aussicht auf die Wupper und die Müngstener Brücke genossen. Es ist so herrlich, wenn die Bäume endlich grün werden!
Etwas anderes fand ich noch viel herrlicher: Ich hatte vor der Arbeit noch Zeit, auf dem Dachboden zu stöbern. Da fand ich die alte Levis 501, die immer mein Lieblingsstück gewesen ist, bis sie zu eng wurde. Das war, als ich schwerer als 57 kg wurde. Ich bin da mal kurz hineingeschlüpft, weil ich sehen wollte, wie weit sie schon wieder über die Oberschenkel hochgeht. Und - Überraschung: Sie passt mir wieder! Dabei wiege ich jetzt 65,4 kg. Da hab ich aber ganz schön viel Fett in Muskeln verwandelt!
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20.4.2008 von Lumpazi.
In den letzten 14 Tagen konnte ich mich endlich mal ein bißchen erholen! Ich war aber auch schon ganz geschwächt und konnte kaum noch aus meinem Körbchen krabbeln. Ich kam mir schon vor wie ein Handtaschenwaldi!
Aber dann hat Moosi mich ein paar Tage kräftig gefüttert und es ging mir wieder viiiel besser. Sie hat ganz zärtlich meinen Kopf gekrault. Da habe ich ihr ganz ganz viele liebe Sachen ins Ohr geflüstert und sie ordentlich aufgemuntert. Sie muß ja in letzter Zeit so schwer arbeiten und muß ihre Kräfte zusammenhalten, die Arme.
Ich konnte sie dazu überreden, nicht so doll mit dem Sport zu übertreiben, weil sie so erkältet ist und ständig schnieft. Aber trotzdem geht sie noch so viel zu Fuß, das ist gar nicht gesund! Ich hab sie auch dazu gebracht, ein paar Knoppers zu futtern, ich war mächtig stolz auf mich! Ich habe mich gefreut wie ein richtiger Schweinehund, weil sie endlich nicht mehr abgenommen hat. Und jetzt kommt der Hammer:
Da steigt sie doch eben auf die Waage und – ich fasse es nicht – hat 700g weniger als beim letzten Mal und ist also jetzt 11,6 kg leichter. Und in ihre alte Jeans paßt sie auch schon wieder rein. Mich hat sie ganz grob ins Körbchen gejagt, als ich protestiert habe. Moosi ist so gemein!
Ach ja, und Rainer Calmund hat mir eine Absage geschickt, der hat schon ganz lange einen dicken Schweinehund.
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